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Herzlich willkommen im Regionalpark

Barnimer Feldmark

 

Aktuelle Aktivitäten

Berichte von unseren Aktivitäten im Jahr 2021

 

 

 

Stellungnahme zur Wiederinbetriebnahme des „Barnimer Feldmark Kurier“ (RB 25)

 

Mit folgender Stellungnahme wendet sich der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. an den Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Herrn Guido Beermann:

 

"Sehr geehrter Herr Minister Guido Beermann,

 

aktuellen Beiträgen in der Presse und in den Sozialen Medien ist zu entnehmen, dass seitens verschiedener regionaler Akteure Bemühungen zur Reaktivierung des Streckenabschnitts Werneuchen – Tiefensee sowie zur Aufnahme der Wriezener Bahn in das Infrastrukturprojekt i2030 bestehen. Nach unserem Kenntnisstand wurden schon diverse argumentative Ansatzpunkte, die für diese Forderungen sprechen, durch die Anrainerkommunen an Sie kommuniziert.

 

Auch uns als Verein, der sich seit den 1990er Jahren für eine Nachhaltige Entwicklung der Regionalparkregion „Barnimer Feldmark“ einbringt, ist es ein Anliegen, zu dieser Materie Stellung zu nehmen. Ein besonderer Fokus liegt für uns diesbezüglich auf der Steigerung der Erlebbarkeit der Regionalparkregion für ihre Bewohner:innen und Besucher:innen. Dies entspricht einem der Hauptziele der Regionalparkidee, wie sie im Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion Berlin Brandenburg festgehalten ist (G 9.2).

 

In den vergangenen Jahren wurden unter Federführung und / oder Mitwirkung des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. eine Vielzahl an Projekten durchgeführt, die dem genannten Ziel dienlich sind. Einige dieser Projekte sind auf eine bessere Anbindung durch den ÖPNV, insbesondere durch den SPNV, angewiesen, um ihre volle Wirkung bezüglich der Erreichung des genannten Ziels zu entfalten. Zu nennen sind hier beispielsweise folgende Projekte:

 

  • Sanierung des Gutsparks Tiefensee und Wiederherstellung der Wegeführung im Gutspark Hirschfelde, beides kulturhistorisch bedeutsame Landschaftselemente mit einem unausgeschöpften Potential als Ausflugsziel (Haltepunkt Tiefensee bzw. Werftpfuhl).
  • Entwicklung touristischer Wander- und Radrouten, z.B. im landschaftlich reizvollen Gamengrund (insbesondere Haltepunkt Tiefensee).
  • Zusammenarbeit mit Anbieter:innen im Bildungsbereich und Gastgewerbe bei der Durchführung von Veranstaltungen und Verteilung von Infomaterialien unseres Vereins, z.B. der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, dem Gasthaus „Am Berg“ und dem Country Camping Tiefensee (Haltepunkte Werftpfuhl bzw. Tiefensee).

 

Mit der Wiederinbetriebnahme des „Barnimer Feldmark Kurier“ (RB 25) würde die nördliche Regionalparkregion einer breiteren Zielgruppe zugänglich gemacht werden, insbesondere Berliner:innen die über keinen PKW verfügen und die stadtnahen Freiräume umweltbewusst entdecken wollen. Darüber hinaus wäre dies die Grundlage für die Entwicklung weiterer touristischer Angebote und die Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen im (Gast-)Gewerbe.

 

Vor diesem Hintergrund unterstützen auch wir, stellvertretend für unsere kommunalen und privaten Mitglieder, die Forderungen zur Wiederbelebung der Wriezener Bahn.

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Torsten Jeran, Vereinsvorsitzender"

 

Eine Petition zur Wiederbelebung des Barnimer Feldmark Kuriers kann noch bis Ende April diesen Jahres hier unterstützt werden.

 

Eine PDF-Version der Stellungnahme ist hier zu finden.

 

Die RB 25 bei Ahrensfelde

 

Wanderweg im Gamengrund

 

Dorfanger Hirschfelde

 

Gamesee bei Tiefensee

 

Gutspark Tiefensee

Fotos: Ulrike Peltz (RB 25) / Lutz Weigelt (restliche)

 

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Renaissance der Benjeshecken

 

Initiative „Ahrensfelde summt!“ startet mit Projekten

 

Die Initiative „Ahrensfelde summt!“ beginnt mit der Umsetzung ihres ersten Projekts am Ortsrand von Klarahöh in der Gemeinde Ahrensfelde. Auf einem gemeindeeigenen Flurstück wird mit der Hilfe des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. und weiteren lokalen Akteur:innen eine Totholzhecke, auch Benjeshecke genannt, gebaut. Ziel der Aktion ist es, die dort bereits zum Tag des Baumes im Jahr 2020 angelegte Gehölzinsel vom angrenzenden Acker abzugrenzen und, den Zielen der Initiative folgend, den Lebensraum für Honigbienen und andere Tiere zu erweitern. In den nächsten Monaten und Jahren sollen weitere Projekte dieser Art folgen. So sind bereits eine weitere Benjeshecke im Ortsteil Blumberg, bestehend aus Gehölzschnitt aus der Kopfweidenpflege, und ein Fotowettbewerb zu den Naturschönheiten auf dem Gemeindegebiet in Planung.

 

Stefanie Lenz von der Ahrensfelder Agentur für Ehrenamt, ebenfalls Unterstützerin der Initiative, ist es besonders wichtig die Bürger:innen der Gemeinde für das Thema zu begeistern und an den Aktionen zu beteiligen. „Auch wenn es Corona-bedingt nicht möglich war, die Hecke wie geplant zusammen mit vielen Bürger:innen zu bauen, haben wir dennoch einen guten Startpunkt für weitere Aktivitäten im größeren Kreis geschaffen“, so Frau Lenz. „Die Hecke in Klarahöh soll bis zum Frühling nur zu einem Teil fertiggestellt werden, um sie dann im Herbst, wenn die Vögel nicht mehr brüten und der Gehölzrückschnitt wieder erlaubt ist, weiterzubauen“, ergänzt Josefine Wahl, Gemeindemitarbeiterin und zuständig für den Bereich Umweltschutz. Insofern die Pandemiesituation es zulässt, soll es dann an einem gemeinsamen Aktionstag möglich sein, Äste und Zweige aus dem eigenen Garten dort einzubauen. „Dazu wird die Initiative rechtzeitig einen Aufruf an alle Gartenbesitzer:innen mit einem Herz für die Umwelt starten“, so Frau Wahl.

 

Bernd Lichtenstein, langjähriges Mitglied und Träger des Berliner Naturschutzpreises, freut sich über die Aktivitäten der Initiative in Klarahöh. „Zusammen mit Hermann Benjes, selbst Gärtner, Buchautor und Namensgeber dieser Hecken, habe ich schon in den neunziger Jahren zahlreiche Benjeshecken in der Region gelegt. Vögel, die im aufgeschichteten Astwerk brüten, bringen über ihren Kot verschiedene Pflanzensamen ein, sodass nach einigen Jahren insbesondere die bei Bienen so beliebten Wildobstgehölze aus unseren Hecken erwachsen sind“, berichtet Herr Lichtenstein. Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass eine so simple aber nachhaltige Methode der Schnittgutverwertung jetzt wieder aufgegriffen wird. Und das Beste ist, dass das nicht nur die Gemeinden, sondern auch alle Gärtner:innen selbst auf ihren Flächen umsetzen und somit der Insektenwelt etwas Gutes tun können.“

 

Weitere Informationen zur Initiative „Ahrensfelde summt!“, künftigen Aktionen und Mitmachangeboten finden Sie unter ahrensfelde.deutschland-summt.de und auf Facebook in der Gruppe „Ahrensfelde summt!“.

 

FÖJler Lenny Rechlin neben Schild zur Benjeshecke

 

Regionalparkmitarbeiter Michel Kocerka und FÖJler Lenny Rechlin beim Aufschichten von Gehölzschnitt in Klarahöh

 

Ahrensfelde summt!-Maskottchen

 

Schild zur Benjeshecke

 

Regionalparkmitarbeiter Michel Kocerka und FÖJler Lenny Rechlin beim Abladen von Gehölzschnitt in Klarahöh

Fotos: David Sumser

 

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Virtueller Austausch für die Barnimer Feldmark

 

Regionalparkverein richtet Fachgruppe Tourismus aus

 

Ein breites Spektrum an Tourismus-Akteuren aus der Barnimer Feldmark nutzte am Abend des 10. Februar 2021 die Gelegenheit, sich in der Fachgruppe Tourismus über die Entwicklungen in der Regionalparkregion und darüber hinaus auszutauschen. Die Anwesenden wurden zudem über die Aktivitäten des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. informiert, insbesondere im Bereich des Digitalen Marketings. Ergänzt wurde das Programm durch Informationen zum ContentNetzwerk Brandenburg von der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, einem landesweiten Netzwerk für die digitale Erfassung, Darstellung und Buchung touristischer Angebote.

 

Zu Beginn der Veranstaltung wurde der Mehrwert des Regionalparkvereins für die Region anhand von verschiedenen Beispielen dargestellt. Sibylle Lösch, Mitarbeiterin des Vereins, berichtete über Projekte wie die Entwicklung des eines neuen Radverkehrskonzepts oder  eines Leitbilds für die regionale Landschaftsgestaltung. „Durch Konzepte dieser Art werden Ideen und Notwendigkeiten in den Bereichen Kulturlandschaftsgestaltung sowie Naherholung und Tagestourismus konkretisiert. Für Entscheidungsträger:innen wird damit eine fundierte Grundlage für Umsetzungsprojekte geschafften“, erklärt Frau Lösch.

 

Ihr Kollege, David Sumser, ergänzte Beispiele zur Netzwerkarbeit und zur Öffentlichkeitsarbeit für die Region. „Insbesondere das Digitale Marketing für die Region gewinnt an Bedeutung. Das nehmen wir zum Anlass, unsere bestehenden digitalen Aktivitäten mit dem landesweiten Netzwerk der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH zu verknüpfen. Wir erhoffen uns dadurch eine Steigerung der Bekanntheit der Regionalparkregion und ihrer touristischen Leistungsträger“, so Herr Sumser. Wichtig seien dabei auch die Kooperationen mit regionalen Tourismusorganisationen wie der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim, dem Tourismusverein Naturpark Barnim e.V. sowie den lokalen Tourist-Informationen.

 

Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, hob in seinem Schlusswort hervor, dass auch neue Akteure in der Region die unterschiedlichen Formate des Marketings, die vom Regionalparkverein bereitgestellt werden, nutzen sollten. „Unser jährliches Regionalparkfest, der Landschaftstag aber auch die Darstellung auf unserer Vereinswebsite und damit künftig auch im ContentNetzwerk bieten ein gutes Podium, um sich als regionaler Anbieter zu präsentieren“. Angesprochen wurden damit insbesondere der anwesende Theo Roelofs, Chef des künftigen „Hollandparks“ in Schwanebeck, und Nora Kempmann, Mit-Gründerin der „platform werneuchen“, welche den alten Bahnhof in der gleichnamigen Regionalparkstadt zu einem neuen kulturellen Treffpunkt entwickeln will.

 

Touristinnen in der Feldmark

 

Torsten Jeran Landschaftstag im Jahr 2019

 

Aufgabenschwerpunkte des Regionalparkvereins

 

Mehrwert des Regionalparkvereins für die Region

Fotos: Lutz Weigelt / David Sumser (Landschaftstag)

 

Download der Vortragsfolien:

- Marketing für die Barnimer Feldmark (PDF)

- Contentnetzwerk Brandenburg (PDF, bei Bedarf bitte über Kontakt erfragen)

 

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Regionaler Radverkehr auf dem Prüfstand

 

Regionalparkverein kürt Feldmärker des Jahres

 

Radfahren, das ist die große Leidenschaft von Manfred Geske aus Ahrensfelde. Sitzt der ehemalige Projektmanager der Berliner S-Bahn und rüstige Ruheständler einmal nicht auf seinem geliebten Drahtesel, dann setzt er sich mit großem Engagement für radfahrfreundliche Bedingungen in der Barnimer Feldmark ein. So brachte er sich als Mitglied des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. in den vergangenen Monaten maßgeblich bei der Erarbeitung eines neuen Radverkehrskonzepts für die Region ein. Mit der Verleihung des Titels „Feldmärker des Jahres“ werden nun seine Aktivitäten rund um das Thema Radverkehr vom Vereinsvorstand des Regionalparkvereins gewürdigt.

 

„Es ist an der Zeit das alte Radwegeentwicklungskonzept aus dem Jahr 2011 auf einen aktuellen Stand zu bringen. Bei den Menschen in der Region gibt es ein gesteigertes Bedürfnis nach sicheren Wegen für Radelnde, sei es auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule oder in der Freizeit“ so Geske. Dieser hatte es sich vom Frühjahr 2020 an zur Aufgabe gemacht, alle vorhandenen und möglicherweise zukünftigen Radwegeverbindungen in der Barnimer Feldmark abzufahren, deren Zustand zu erfassen und Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Sein Fazit: „Die Barnimer Feldmark, mit ihren historischen Dörfern, kleinen Seen, Waldstücken und Städten, lässt sich auch heute schon gut mit dem Rad erkunden. Dennoch gibt es viele Abschnitte, an denen neue oder bessere Radwegeverbindungen für die Bewohner:innen und Besucher:innen sinnvoll und wichtig sind“.

 

Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, unterstreicht die Wichtigkeit einer konzeptionellen Grundlage für die Entwicklung des Radverkehrs in der Region. „Für eine finanzielle Förderung, z.B. zum den Bau von neuen Radwegen oder Abstellanlagen, ist es oft hilfreich, wenn eine Maßnahme bereits in einem regionalen Konzept beschrieben ist. Potentielle Fördermittelgeber sehen es gerne, wenn Projektideen bereits im Rahmen einer Konzepterarbeitung mit den Akteur:innen einer Region abgestimmt wurden“. Hintergrund ist, dass die Gemeinden bei Bauvorhaben dieser Art oft auf Mittel aus Förderprogrammen des Landes, des Bundes und der EU angewiesen sind. Sibylle Lösch, Mitarbeiterin des Regionalparkvereins, ist dankbar für die Unterstützung aus den Reihen der Vereinsmitglieder. „Herrn Geskes Aktivitäten unterstützten unsere Idee einer radfreundlichen Barnimer Feldmark in großem Maße. Er hat den Titel Feldmärker des Jahres mehr als verdient“, so Frau Lösch.

 

Das neue Radverkehrskonzept für die Barnimer Feldmark soll auch mit ähnlichen Konzepten auf Landkreis- und Landesebene abgestimmt sein. Um eine Priorisierung der vorgeschlagenen Maßnahmen zu ermöglichen, sollen in den kommenden Monaten auch noch Anmerkungen aus den Ortsteilen in der Region erfasst und eingearbeitet werden, sodass das fertige Konzept voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte den Regionalparkgemeinden übergeben werden kann. Auf dem diesjährigen Landschaftstag des Vereins, der für Ende März geplant ist, sollen schon erste Inhalte des Konzepts vorgestellt werden.

 

Wer nicht erst auf den weiteren Ausbau des Radwegenetzes in der Region warten will, sondern schon jetzt die Barnimer Feldmark mit dem Rad erkunden will, findet hier eine vielseitige Auswahl an Routenempfehlungen.

 

Manfred Geske und Torsten Jeran vor dem Regionalparkbüro

 

Radfaher auf dem verlängertern Hausvaterweg

 

Radfaher auf der Ahrensfelder Straße

 

Plattenweg nach Börnicke

 

Fahrradweg an Teichgraben

Fotos: David Sumser (vor dem Regionalparkbüro) / Lutz Weigelt

 

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