Herzlich willkommen im Regionalpark

Barnimer Feldmark

 

Aktuelle Veranstaltungen und Presseinformationen

Hier finden Sie die Veranstaltungskalender ausgewählter Orte und Gemeinden der Regionalparkregion Barnimer Feldmark sowie die Regionalparkveranstaltungen,
die von der Barnimer Feldmark e.V. organisiert werden oder an dessen Organisation sich
der Verein aktiv beteilig.

 

Die Pressemitteilungen des Regionalparkvereins Barnimer Feldmark e.V. informieren die regional ansässigen Medien über aktuelle Geschehnisse in der Region und über die Arbeit des Vereins.

 

FB  Inst

 

 

     

Unsere Aktivitäten im Jahr 2019

 

 

 

 

Lautes Donnern und sanfte Töne

 

Ein bunter Festtag im Blumberger Lenné-Park

 

Am vergangenen Sonnabend fand das 19. Regionalparkfest im Blumberger Lenné-Park statt. Lautes Donnern kündigte den Start des reichhaltigen Festprogramms an. Die Königlich Preußische Gardeartillerie zu Fuß Compagnie Nr. 1 feuerte zwei Salutschüsse über den See, ein Storch flog auf und die, die ihren Weg noch nicht in den Park gefunden hatten, wurden spätestens jetzt auf den Festplatz gelockt.

 

Zu Beginn wurden Eröffnungsreden gehalten und Kartoffeln geschält. Dabei gaben sich unter anderem Wilfried Nünthel, Bezirksstadtrat des Berliner Bezirks Lichtenberg, Yvonne Dankert, kommissarische Sozialdezernentin des Landkreises Barnim, Andreas Knop, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, Jörg Dreger, Blumberger Ortsvorsteher und Lutz Grieben, Ortsvorsteher von Schwanebeck in Panketal, die Ehre. Als Erster und damit siegreich ging Lothar Ast, Ortsvorsteher von Hirschfelde in Werneuchen, aus dem Wettschälen hervor. Die Kartoffelschäler*innen konnten sich alle über einen Sack voll Gemüse freuen, der vom Gärtnerinnenhof aus Blumberg gespendet wurde.

 

In den anschließenden Stunden wurde musiziert, gesungen, getanzt und gelacht. So zeigte die Schülerband Saitenweise von der Europaschule Werneuchen ihr musikalisches Können. Sanfte Töne schickte Emma Mera Peschke, Schülerin an der Docemus Privatschule, über den Platz. Der Gesang der Solistin wurde dabei von ihrem Musiklehrer auf der Gitarre begleitet. Die Magic Dancer, die Breakdancer der Eastside Fun Crew, die Luna Tanzgruppe sowie die Moonlight Dream Dancer fegten über den hölzernen Tanzboden, letztere luden das Publikum sogar zu einem Line-Dance-Workshop ein. Ulf der Spielmann sorgte insbesondere bei den kleinen Gästen für viel Spaß und Freude.

 

Abseits der Bühne wurde gegessen, gehüpft und gerutscht. Vom Eis, über Crêpes bis hin zum Gulasch mit heimischem Wild und Gemüse vom örtlichen Gärtner Rainer Rusch gab es viele kulinarische Angebote. Auf den Hüpfburgen und an der Trampolinstation ging es hoch her und auch eine Strohballenrutsche hat nicht gefehlt. Letztere wurde vom Blumberger Landwirtschaftsbetrieb Matthes Gbr. gespendet.

 

„Mit dem 19. Regionalparkfest haben wir ein weiteres Mal gezeigt, wie vielseitig, bunt und offen die Barnimer Feldmark ist“ resümiert Torsten Jeran, der Vorsitzende des Regionalparkvereins. „Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Tag mitgewirkt haben und insbesondere bei den vielen ehrenamtlich Engagierten. Auch die technische Hilfe des Bauhofs Ahrensfelde und der Bauhof Seefeld GmbH war für uns eine wichtige Unterstützung“.

 

Im kommenden Jahr hat das Fest sein 20. Jubiläum. Es wird voraussichtlich zum ersten Mal in Altlandsberg und damit im märkisch-oderländischen Teil des Regionalparks stattfinden.

 

- Programm des 19. Regionalparkfests

 

19. Regionalparkfest - Strohrutsche 19. Regionalparkfest - Tanzgruppe Luna
19. Regionalparkfest - Schülerband Saitenweise 19. Regionalparkfest - Stand der Bundespolizei
 

19. Regionalparkfest  - Kartoffelwettschälen

 

19. Regionalparkfest - Magic Dancer 1

 

19. Regionalparkfest - Magic Dancer 2

 

19. Regionalparkfest - Eastside Fun Crew

 

19. Regionalparkfest - Gardeartillerie

 

19. Regionalparkfest - Ulf der Spielmann

 

19. Regionalparkfest -  jann-peter müller keramik

Fotos: David Sumser / Sibylle Lösch

   

 

Pflege für die Börnicker Himmelsaugen

 

Abstimmungstreffen zur Revitalisierung von Feldsöllen im FFH-Gebiet Börnicke

 

Am Bernauer Fenster, nahe des Kinderbauernhof Börnicke, trafen am 6. August Vertreter*innen des Naturschutzfonds Brandenburg, des Landesamtes für Umwelt, des Landkreises Barnim, des Wasser- und Bodenverbandes Finowfließ und des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. zusammen, um sich über die weitere Entwicklung von Feldsöllen, sogenannten Himmelsaugen, in der Börnicker Feldmark auszutauschen.

 

Anlass des Treffens war eine beabsichtigte Ausschreibung von Planungsleistungen zur Revitalisierung diverser Sölle im FFH-Gebiet Börnicke. Der Naturschutzfonds möchte die Kleingewässer auf seinen Flächen vor einer Verlandung bewahren. Dafür müssen Sedimente, die über die letzten Jahrzehnte eingetragen wurden, entnommen werden. Auch einzelne Gehölze sollen behutsam entfernt werden, um besonnte Laichplätze in den Gewässern herzustellen. Ziel ist es insbesondere die Amphibien-Fauna der Feldsölle zu schützen und zu unterstützen. So bieten die Sölle beispielsweise einen wichtigen Lebensraum für die sehr selten gewordene Rotbauchunke (Bombina bombina). Mit dem Vorhaben ist eine Vielzahl an natur-, gewässer- und bodenschutzrechtlichen Fragen verbunden, die im Rahmen des Treffens besprochen wurden.

 

Im Vorfeld des Treffens hatte der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. bereits, gefördert durch den Landkreis Barnim, eine Konzeptstudie zu einem geeigneten Verfahrensweg im Hinblick auf Revitalisierung der Sölle in Auftrag gegeben. Die entsprechenden Ergebnisse der Studie, angefertigt vom Ingenieurbüro Nowak aus Berlin, bildeten eine fundierte Grundlage für die aktuellen Tätigkeiten des Naturschutzfonds. Torsten Jeran, Vorstandsvorsitzender des Regionalparkvereins, freut sich darüber, dass die konzeptionelle Vorarbeit durch den Naturschutzfonds genutzt wird. „Die Himmelsaugen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Feldmark. Wir unterstützen daher das Vorhaben und wünschen dem Projekt gutes Gelingen!“

 

Der Naturschutzfonds Brandenburg ist die öffentlich-rechtliche Naturschutzstiftung des Landes Brandenburg und stellt für die notwendigen Entwurfs- und Genehmigungsplanungen eigene Mittel bereit.

 

Teilnehmer*innen des Treffens begutachten die Feldsölle

 

Frau Sieper-Ebsen, Naturschutzfonds, erläutert aktuellen Stand des Projekts

 

Herr Andreas Krone, Wasser- und Bodenverband, erläutert die Drainage-Situation im Gebiet

Fotos: David Sumser

     

Ein Fest für die Feldmark

 

19. Regionalparkfest im Lenné-Park in Blumberg

 

Am 17. August findet im Ahrensfelder Ortsteil Blumberg das diesjährige Regionalparkfest statt. Zu diesem Anlass laden der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., der Schützenverein Ahrensfelde von 1993  e.V. und der Ortsteil Blumberg in den Blumberger Lenné-Park ein.

 

Die Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Sommerfest. Auf der Bühne zeigen die Moonlight Dream Dancer und die Magic Dancer ihr tänzerisches Können. Ulf der Spielmann wird für jede Menge Spaß bei den kleinen Gästen sorgen. Für Musik ist gesorgt. Die Band Madbadoo wird tanzbaren Pop mit Reaggae-, Ska- und Folk-Einflüssen nach Blumberg bringen. Der Blumberger Chor und ein DJ ergänzen das Musikprogramm.

 

Auch neben der Bühne wird Einiges geboten. Bewegungsfreudige können Ponyreiten, Segway-Fahren und Trampolin-Springen. An den Festständen im Park sind kulinarische Angebote und regionale Produkte zu finden. Geschichtsbegeisterte kommen im Biwak der Königlich Preußischen Gardeartillerie zu Fuss Compagnie Nr.1 auf ihre Kosten. Ungewöhnlich wird in diesem Jahr die Unterstützung der Bundespolizei sein. Mit einem Sprühnebel wird ein Wasserwerfer bei der Veranstaltung für Erfrischung sorgen.

 

Das Fest beginnt um 11 Uhr mit den Salutschüssen des Schützenvereins. Anschließend kann bis in den späten Abend gefeiert werden. Weitere Infos zur Anfahrt und zum Programm sind in unserem Veranstaltungsverzeichnis zu finden.

 

Ulf der Spielmann beim Regionalparkfest 2018 in Werneuchen

 

Taenzer*innen im Lenné-Park

 

Gardeartillerie im Lenné-Park

Fotos: RP Barnimer Feldmark e.V.

     

Schwanebeck umrundet

 

Auftakt-Spaziergang zur Konzeption eines Dorfrundweges

 

Am 19. Mai trafen sich rund 20 Bürger*innen der Gemeinde Panketal mit Vertreter*innen aus der Gemeindeverwaltung und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., um einen möglichen Verlauf eines Rundweges um das Dorf Schwanebeck abzulaufen. Bürgermeister Maximilian Wonke begrüßte die Anwesenden und erläuterte den Zweck der Veranstaltung: „Auf Anregung des Ortsbeirates Schwanebeck hat die Gemeindevertretung Panketal im Herbst letzten Jahres beschlossen, dass eine Konzeption für einen Rundweg um Schwanebeck erarbeitet werden soll. Diesen Auftrag setzen wir in den kommenden Monaten in Zusammenarbeit mit dem Regionalparkverein um. In einem ersten Schritt wollen wir dazu heute Ihre Anregungen zum Verlauf des Weges und zu dessen Gestaltung sammeln.“

 

Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, freute sich zu Beginn des Rundgangs über das rege Interesse an diesem Beteiligungsformat: „Unser Verein hat zwar bereits einige Erfahrung mit der Gestaltung von Wegen im ländlichen Raum, es ist uns aber besonders wichtig, auch die Akteure vor Ort einzubeziehen.“

 

Bei strahlendem Sonnenschein ging es entlang von Gräben, an Feldrändern und einem Erlenbruch entlang, über Trampelpfade, schon bestehende Wege, aber auch neues Terrain. Dabei konnten Jennifer Nagel und David Sumser, Zuständige für die Konzeption bei der Gemeindeverwaltung und beim Regionalparkverein, zahlreiche Wünsche und Anmerkungen entgegennehmen, die im weiteren Verlauf des Projekts berücksichtigt werden. So wurde z.B. auf eine bereits bestehende Vorplanung aus den 2000er Jahren hingewiesen, die im Zuge der damaligen Gebietsreform aus dem Fokus der Gemeindeentwicklung geraten war. Auch Belange des Naturschutzes wurden diskutiert und im Bereich des Schwanebecker Bruchwaldes ein möglichst naturschonender Wegeverlauf vorgeschlagen. Lutz Grieben, Ortsvorsteher in Schwanebeck, wies darauf hin, dass Wege entlang der Gräben auch dem Befahren mit schweren Maschinen standhalten müssten. Solche würde der Wasser- und Bodenverband regelmäßig für die Gewässerunterhaltung einsetzen.

 

In den kommenden Wochen ist es durch die Projektverantwortlichen geplant, weitere Akteure, wie die Schwanebecker Schulen und Kitas, die Reiterhöfe und den Sportverein, zu kontaktieren und ihre Vorschläge zur Wegegestaltung aufzunehmen. Bis zum 31. Mai können die Panketal*innen weitere Anregungen, Ideen und Hinweise über einreichen.

 

Grünland um Schwanebeck

 

Böschung an L200

 

Schwanebecker Erlenbruch

 

Diskussion der Teilnehmer

Fotos: David Sumser

     

Regionalpark-Vorstand entlastet

 
Mitgliederversammlung des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Am 17. Mai fand im Ahrensfelder Rathaus die Mitgliederversammlung des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. statt. Unter den rund 30 Anwesenden befanden sich die drei Bürgermeister Wilfried Gehrke, Arno Jaeschke und Maximilian Wonke, welche in den drei Mitgliedsgemeinden Ahrensfelde, Altlandsberg und Panketal die Verantwortung in den Rathäusern tragen.

 

Als Vorstandsvorsitzender stellte Torsten Jeran den Anwesenden die Aktivitäten des Vereins aus dem Jahr 2018 vor. Höhepunkte des vergangenen Jahres waren unter anderem das Regionalparkfest in Werneuchen, das in diesem Jahr am 17. August im Blumberger Lenné-Park stattfinden soll, und der damalige Landschaftstag des Vereins im Stufensaal in Blumberg. Beide Veranstaltungen finden jährlich statt und sollen dabei die „Barnimer Feldmark“ bekannter machen. Sie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen der Regionalparkbewohner*innen und der Vernetzung ehrenamtlicher, wirtschaftlicher und politischer Akteure in der Region.

 

Auch die Aktivitäten des Vereins bei der Weiterentwicklung des touristischen Wegeleitsystems durch die Feldmark und darüber hinaus wurden erwähnt. So übernimmt der Verein Wegewartaufgaben für einzelne Mitgliedsgemeinden und bringt sich bei der Weiterentwicklung des Radweges „Rund um Berlin“ ein. Letzterer ist ein Rundweg, der alle Regionalparks um Berlin miteinander verbindet.

 

Nach der Vorstellung des Finanzberichts aus dem Jahr 2017 wurden die Vorstandsmitglieder, namentlich und in Gänze Torsten Jeran, Jörg Dreger und Lothar Ast, entlastet. Damit kann die Arbeit des Regionalparkvereins nun auch formal gesehen wie gewohnt weitergeführt werden.

 

Abschließend ergriff Arno Jaeschke, der Bürgermeister aus Altlandsberg, noch einmal das Wort und nutzte die Gelegenheit, um sich beim Vereinsvorstand und der Geschäftsstelle des Vereins für die gute Zusammenarbeit im Rahmen des 1000 Weiden-Projekts zu bedanken: „Nahezu 1000 Weiden konnten in Zusammenarbeit mit dem Verein zurückgeschnitten werden, um deren typische Kopfbaumform zu erhalten. Für diesen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bedanke ich mich!“

 

Download: Geschäftsbericht 2018 / Finanzbericht 2017

 

Torsten Jeran präsentiert den Jahresbericht 2018

 

 

Mitgliederversammlung im Mai 2019

 

 

Regionalpark-Logo

Fotos: David Sumser

     

Fleißig auf den Faulen Wiesen

 

Traditioneller Frühjahrsputz in Schönow


Am 13. April fand der traditionelle Frühjahrsputz in der Schönower Gemarkung statt, an dem auch wir uns beteiligten. Denn die Flächen im Naturschutzgebiet "Faule Wiesen", die wir teilweise als Projektträger für die Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Barnim betreuen, befinden sich auf dem Schönower Gebiet. Um 10 Uhr begann der Arbeitseinsatz und in beeindruckender Geschwindigkeit und Kraft wurde der kleine Ablaufgraben in der Wiese an der Lessingstraße wieder instand gesetzt. Dies soll dazu dienen, in sehr nassen Perioden eine Überstauung der Wiese zu verhindern. Wir werden in diesem Jahr die Wirkung beobachten, denn so sicher ist ein weiterer heißer und trockener Sommer jetzt noch nicht.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer aus Schönow und vom Robert-Koch-Park Panketal e.V.. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

Freiwillige auf den Faulen Wiesen

 

Freiwillige auf den Faulen Wiesen

Fotos: Sibylle Lösch

     

Es wird angeradelt!

 

Die Barnimer Feldmark Tour zum 15. Altlandsberger Sattelfest

 

Am 28. April fand das 15. Altlandsberger Sattelfest statt - Anlass für den Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. eine geführte Radtour durch die frühlingshafte Landschaft der Feldmark anzubieten. Los ging es um 10 Uhr vor dem S-Bahnhof Ahrensfelde. Unser Tourenleiter Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, empfing dort rund 30 Radler*innen. Die Tour verlief über Rehhahn (Bundespolizei), Blumberg und Seefeld nach Werneuchen. Von dort an führte der Bürgermeister der Stadt Werneuchen, Burkhard Horn, bis zum Marktplatz in Altlandsberg. Kurze Pausen mit Getränken und einem kleinen Imbiss gab es im Büro des Regionalparkvereins in Blumberg und im "Hühnerstall" in Werneuchen.

 

Das Team des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen und freut sich auf die nächste Tour zum Sattelfest im kommenden Jahr.

 

 

 

 

Entlang der Strecke gab es schöne Ausblicke:

 

Pferde

Fotos: David Sumser

Rapsfeld

Büffel

 

 

 

Ankunft auf dem Sattelfest in Altlandsberg

 

Radlergruppe auf Allee

 

Pause im Hühnerstall

 

Radlergruppe auf Feldweg

 

 

   

Wandel erfordert Anpassung

 
Pflanzung von klimawandelrobusten Bäumen am Tag des Baumes

 

Der diesjährige Tag des Baumes wurde vom Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. zum Anlass genommen, das Ahrensfelder Stadtgrün ein Stückchen weiter an den Klimawandel anzupassen. Am 25. April wurden unter dem Beisein von Herrn Lampe, Umweltdezernent des Landkreises Barnim, Herrn Gehrke, Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, und Herrn Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, drei japanische Ulmen (Zelkova serrata) gepflanzt.

 

Zelkoven dieser Art gelten auf Grund ihres weitreichenden Wurzelsystems als absolut sturmsicher. Darüber hinaus lieben sie sonnige und warme Standorte. Insgesamt bringen die Bäume also gute Voraussetzungen mit, um mit den Herausforderungen des Klimawandels zurecht zu kommen und gleichzeitig in den Sommermonaten wohltuenden Schatten zu spenden.

 

Finanziell gefördert wird das Vorhaben von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim. Für die Pflanzung stellt die Gemeinde Ahrensfelde Flächen im Siedlungsgebiet des Ortsteils Eiche zur Verfügung. Die Pflege der Bäume wird durch die Gemeinde übernommen.

 

 

 

 

 

Herr Lampe, Herr Jeran, Herr Gehrke und Frau Wahl

 

Eine der Zelkoven mit Blick in die Feldmark

 

Empfang

Fotos: Laura Hühneburg

 

   

Neues aus Ustronie Morskie

 

Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. zu Besuch bei polnischer Partnergemeinde

 

Ustronie Morskie, die langjährige Partnergemeinde des Regionalpark Barnimer Feldmark, hat mit Bernadet Borkowska seit letztem Jahr eine neue Bürgermeisterin. Um sie und weitere Gemeindevertreter kennenzulernen, reisten Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., der Bürgermeister von Werneuchen, Burkard Horn, und die Ortsvorsteherin des Ortsteils Willmersdorf, Christin Niesel, am 12. April in die Partnergemeinde direkt an der polnischen Ostsee.

 

Auf der Agenda des dortigen Arbeitstreffens standen, neben der Vorstellung der Anwesenden und aktuellen Projekten auf beiden Seiten, auch die Anbahnung und Planung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen in naher Zukunft. Unter anderem lud die polnische Seite Feuerwehrleute aus Werneuchen zu einer Einweihungsfeier eines neuen Feuerwehrautos ein. Die deutsche Seite freut sich im Gegenzug polnische Gemeindevertreter zu einer vom Regionalparkverein ausgerichteten Studienreise im September einladen zu können.

 

Höhepunkt des Treffens war die Enthüllung eines Wegweisers mit Richtungs- und Entfernungsangaben zum Regionalpark und anderen Partnern der Gemeinde. Sowohl Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, als auch Bürgermeisterin Bernadet Borkowska, waren sich einig: „Der Wegweiser steht bildhaft für die auch zukünftig enge Kooperation zwischen dem Regionalparkverein und Ustronie Morskie“.

 

Bürgermeisterin Bernadet Borkowska

 

Deutsch-Polnisches Arbeitstreffen

Fotos: David Sumser

     

Neues Fenster für die Feldmark

 

Rastplatz am „Bernauer Fenster“ bereit für die Tourismussaison

 

Wer den Jakobsweg von Börnicke nach Bernau läuft, dem eröffnet sich direkt hinter dem Kinderbauernhof Börnicke ein wunderschöner Blick auf die Weite der Feldmark. Seit Ende letzten Jahres wird dieser Blick durch das erneuerte „Bernauer Fenster“ eingerahmt. Am gleichen Ort lädt darüber hinaus eine neu angelegte, überdachte Sitzgruppe Pilger, Wanderer und andere Reisende zum Verweilen und Genießen ein.

 

Die Erneuerung der Landschaftsmöbel an diesem Standort wurde im Rahmen einer fortlaufenden Kooperation zwischen der Tourist-Information der Stadt Bernau bei Berlin und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. realisiert. Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, freut sich über diese fruchtbare Zusammenarbeit und erklärt: „Auch in Zukunft werden wir durch ähnliche Projekte die Erlebbarkeit der Barnimer Feldmark für ihre Bewohner*innen und Gäste verbessern und erweitern“.

 

 

 

 

 

Frau Holz (Tourist-Information der Stadt Bernau) und Frau Stöllger (Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.) vor Bernauer Fenster und Sitzgruppe

 

Blick in die Landschaft

Fotos: David Sumser

     

Altlandsberger Weiden frisch frisiert

 

Projektabschluss „1000 Kopfweiden Altlandsberg“

 

Das seit Februar 2016 laufende Projekt „1000 Kopfweiden Altlandsberg“ fand am 2. April 2019 an einem kleinen See am Wohnplatz Wolfshagen seinen krönenden Abschluss. Bei Sonnenschein und frühlingshafter Briese begutachteten die Projektmitarbeiter des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. Frau Stöllger und Herr Kocerka Weidenruten, die an den im Rahmen des Projekts zurückgeschnittenen Kopfweiden frisch austreiben. Der ebenfalls anwesende Vereinsvorsitzende, Torsten Jeran, freute sich über den offensichtlichen Erfolg des Projekts. „Es ist schön zu sehen, dass die Pflegearbeiten an den Kopfweiden nun abgeschlossen werden konnten und dass wir so den Erhalt dieser wertvollen Bestandteile unserer Kulturlandschaft unterstützen konnten.“

 

Das durch den Regionalparkverein, den NABU Altlandsberg und die Stadt Altlandsberg initiierte Projekt wurde durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreis Märkisch Oderland und den Naturschutzfonds Brandenburg finanziell gefördert. Innerhalb von gut drei Jahren konnten so, jeweils außerhalb der Vegetationsperiode, nahezu 1000 Weiden beschnitten werden. Dies dient nicht nur dem Erhalt der Kopfweiden, die bei ausbleibender Pflege auseinander zu brechen drohen, sondern auch dem Schutz bedrohter Tierarten. So findet z.B. der auf der Roten Liste verzeichnete Steinkauz in den Bäumen geräumige Bruthöhlen. Auch Fledermäuse und Vögel profitieren von diesen naturschutzfachlich wertvollen Gehölzstrukturen, insbesondere in der sonst oft ausgeräumten Agrarlandschaft.

 

Um auch in Zukunft den Erhalt der Kopfweiden um Altlandsberg zu sichern, strebt der Regionalparkverein ein Projekt zur Etablierung einer kontinuierlichen Pflege an. Auch die Nachpflanzung von Bäumen, die mit der Zeit natürlicher Weise ausfallen, soll hierbei berücksichtigt werden.

 

Kopfweiden am See

 

Herr Kocerka, Frau Stöllger und Herr Jeran

 

Kopfweiden am Weg

 

Weidenrute

Fotos: David Sumser

 

   

Klima und Landschaft bewegen die Region

 

23. Landschaftstag des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.
 

Der Landschaftstag zog am 9. März über 70 Teilnehmer in das Ahrensfelder Ortsteilzentrum. Das große Interesse an der Veranstaltung zeigte, dass das diesjährige Thema „Klima und Landschaft – Verwalten-Anpassen-Gestalten“ einen Nerv getroffen hat und dass sich das traditionsreiche Format des Landschaftstages großer Beliebtheit erfreut.

 

Die anwesenden Akteure aus Landes-, Kommunalpolitik, Forschung und Gesellschaft hatten Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie den aktuellen Herausforderungen des Klima- und Landschaftswandels auch in der Barnimer Feldmark begegnet werden kann. Verschiedene Referenten informierten die Anwesenden über aktuelle Landschafts- und Klimaprojekte in der Region.

 

Zur Stärkung eines ressourcenschonenden Tourismus und eines ansprechenden Naherholungsangebots, soll entlang des 66-Seen-Wanderweges und der Fahrradroute „RUND UM BERLIN“ zukünftig die Feldmark attraktiver gestaltet werden. Eine vorgestellte Konzeption empfiehlt hierfür beispielsweise ökologische Aufwertungen wie Gehölzanpflanzungen und Gewässerrenaturierungen sowie die Einbindung von Landschaftsgestaltungselementen an zahlreichen Standorten der Region.

 

Wie können sich Städte und Gemeinden an den Klimawandel anpassen? Diese Frage wurde ebenfalls diskutiert. Hierzu wurde das Forschungsprojekt Bernau.Pro.Klima vorgestellt. Das Projekt der Stadt Bernau und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde untersucht z.B., wie der Erhalt von Frischluftschneisen und die Förderung von Stadtgrün positiv auf das Stadtklima wirken können.

 

Auch Großschutzgebiete sollen ihren Teil zum Klimaschutz beitragen. Wie dies gelingt wurde durch einen Beitrag des Naturpark Barnim vorgestellt. Als Teil des europäischen Projekts ZENAPA untersucht die Naturparkverwaltung wie Naturschutz und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.

 

Der Vorsitzende des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., Torsten Jeran, wies in seinem Schlusswort darauf hin, dass das Thema „Klima und Landschaft“ die Feldmark auch in Zukunft bewe gen wird. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung werde der Regionalparkverein diesbezüglich auch künftig den Austausch zwischen Bewohnern, Landnutzern, Forschung und der Politik unterstützen und den Kooperationsgedanken stärken.

 

Die Vorträge:

Herr Wude & Herr Nowak (ARGE PlanerNetzwerk PLA.NET / Ing.-Büro Nowak)

Ökologische und naturtouristische Aufwertung von Rad- und Wanderwegen

Frau Michaelsen (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde)

Bernau.Pro.Klima - Planen mit Mensch und Natur

Herr Hoffmann (Naturpark Barnim)

ZENAPA - Klima- und Naturschutz zusammenbringen

 

 

23_LT_Raum

 

23_LT_Referenten

 

23_LT_Jeran

 

23_LT_Pult

Fotos: David Sumser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen
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