Altlandsberg

Die Großgemeinde Stadt Altlandsberg erstreckt sich über die Ortsteile Buchholz, Bruchmühle, Gielsdorf, Seeberg, Wegendorf und Wesendahl. Wälder, Wiesen, Seen und Feuchtgebiete laden zum Verweilen, Wandern, Radfahren, Baden und Golfen ein.

Im Zuge der Erschließung des Barnims entstand hier um 1230 die Anlage einer durch Wasser und Sumpf geschützten, verkehrsgünstig gelegenen askanischen Burg mit „oppidum“ , einer stadtartigen Siedlung der späten Eisenzeit, die im 14. Jh. erweitert und mit einer Stadtmauer umschlossen wurde. Von den drei Stadttoren sind noch das Berliner Tor im Süden und das Strausberger Tor im Norden erhalten.

 

Die Stadtkirche ST. Marien ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika des 13. Jh. mit großem Querturm aus behauenem Feldstein. Die Schlosskirche von Altlandsberg ist ein barocker Saalbau und weist Portale aus der Zeit um 1670 auf.
Zwischen Berliner Tor und dem Klostergarten ist die 1,3 km lange aus Feldsteinen errichtete Stadtmauer noch zu 75 % vorhanden. Wallanlagen und der Graben sind in nahezu unveränderter Form zu besichtigen. Das Strausberger Tor ist seit 1947 Wahrzeichen der Stadt Altlandsberg und Symbol des Stadtwappens. Auf seiner Turmspitze nisten seit Ende des vorigen Jahrhunderts Störche.
Das Scheunenviertel befindet sich am Ortsausgang in Richtung Strausberg und am Bollendorfer Weg.

 

Die Stadtführungen bieten Besuchern viel Wissenswertes zur Geschichte der mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten, wie den zahlreichen Kirchen, der Stadtmauer mit den beiden Stadttoren, dem Gutshof, der Stadtschule und dem Scheunenviertel.
In einigen historischen Bauwerken befinden sich gemütliche Gaststuben, Cafes und Restaurant.

 

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Altlandsberg - Foto: Frank Müller