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Herzlich willkommen im Regionalpark

Barnimer Feldmark

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Aktuelle Aktivitäten

Berichte von unseren Aktivitäten im Jahr 2020

 

 

 

Deutsch-Polnische Partnerschaft wächst

 

Partnerschaftsvereinbarung zwischen dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. und der Stadt Kolberg unterzeichnet

 

Nach 20 Jahren erfolgreicher deutsch-polnischer Partnerschaft mit der Gemeinde Ustronie Morskie hat der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. nun eine zweite Partnergemeinde in Polen. Ilona Grędas-Wójtowicz, Vizepräsidentin für Soziale Angelegenheiten und Jacek Banasiak, der Direktor des städtischen Sport- und Freizeitzentrums der Stadt Kolberg sowie Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. gaben sich pandemiebedingt per Videokonferenz die Ehre und unterzeichneten am Dienstag, den 15.09. eine entsprechende Partnerschaftsvereinbarung.  Die Vereinbarung soll eine Grundlage für künftige, grenzübergreifende Förderprojekte im Rahmen des EU-Förderprogramms „Interreg VA (FKP)“ darstellen.

 

Hintergrund der neuen Partnerschaft ist die Zusammenarbeit zwischen dem Regionalparkverein und der Stadt Kolberg in einem laufenden Projekt, das ebenfalls über das Kooperationsprogramms „Interreg VA“ gefördert wird und zur Bekämpfung des Coronavirus dient. Bereits im August 2020 nahm der Regionalparkverein zu diesem Zweck die Zusammenarbeit mit der Stadt Kolberg und deren städtischen Sport- und Erholungszentrum auf.  „Bei der Entwicklung gesundheitssichernder Maßnahmen konnten die bisherigen Erfahrungen der langjährigen deutsch-polnischen Zusammenarbeit in der Euroregion POMERANIA gewinnbringend genutzt werden“, berichtet Torsten Jeran. In dem Projekt sei unter anderem eine Informationskampagne für deutsche sowie polnische Touristen und ein Hygienekonzept für die Infostelle des Regionalparkvereins entwickelt worden. Zudem unterstütze der Regionalparkverein den polnischen Partner bei der Entwicklung von touristischen Angeboten.

 

 „Dank dieser finanziellen Unterstützung konnten wir auch in diesem Jahr die Gesundheitssicherheit der Bewohner*innen und Tourist*innen an den Stränden und Badeorten von Kolberg gewährleisten“, berichtet Urszula Czachorowska, Projektleiterin auf der polnischen Seite. Das städtische Sport- und Freizeitzentrum in Kolberg (MOSIR) hat durch die Interreg-Förderung fast 200.000 Zlotys erhalten (ca. 44.750 €). Damit wurden notwendige Schutzausrüstungen für Rettungsschwimmer, medizinisches Material und Handdesinfektionsmittel erworben. Die ständige Rettungswache an den Badestellen wurde zudem durch zusätzliches medizinisches Personal verstärkt. „Ergänzend wirkten die Werbe- und Informationsaktivitäten zu den pandemiebedingten Hygiene- und Abstandsregeln an unseren Stränden und in der gesamten Euroregion POMERANIA“ so Urszula Czachorowska.

 

Auch für künftige Kooperationen wurde der Weg bereitet. So heißt es in der unterzeichneten Partnerschaftsvereinbarung: „Die Partner werden, auf der Grundlage von Gleichheit und Freundschaft, Bedingungen für die Entwicklung gegenseitiger Kontakte schaffen und die bestehenden Beziehungen stärken, um gemeinsame Ziele in den Bereichen Tourismus, Sport, Kultur, Umweltschutz und Wirtschaftstätigkeit zu erreichen.“ „Ein nächster Schritt auf diesem Weg wird der Besuch einer Delegation aus der Regionalparkregion in der neuen Partnerstadt Kolberg sein. Dort sollen im persönlichen Gespräch konkrete Projektideen entwickelt und auch die langjährige Partnergemeinde Ustronie Morskie bereist werden“, informiert Siglinde Stöllger, Büroleiterin des Regionalparkvereins.

 

Strand in KolbergSuchsymbol

 

Hygienesäule vor InfostelleSuchsymbol

 

Regionalparklauf mit HygienehinweisenSuchsymbol

 

Polnisch-Deutsche VideokonferenzSuchsymbol

Fotos: Urszula Czachorowska (Strand), Laura Hüneburg (Hygenestation) David Sumser (restliche Fotos

 

 

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Neue Runde, neues Glück

 

184 Laufende beim 23. Regionalparklauf im Blumberger Lenné-Park

 

Der Regionalparklauf des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. zog auch in diesem Jahr zahlreiche Menschen in den Blumberger Lenné-Park. Vergangenen Sonnabend, pünktlich um 10 Uhr gaben Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalparkvereins, Andreas Knop, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, und Jörg Dreger, Bauausschuss-Vorsitzender der Gemeinde, den Startschuss für die Laufenden auf der 13-Kilometer-Runde durch den Park und die angrenzende Feldmark. Trotz der teilweise neuen Streckenführung kamen sie und auch die folgenden 6,5-, 3-, und 1,5-Kilometer-Laufenden wohlbehalten im Ziel an, wo sich alle, getreu dem Motto des Laufs, „'n Appel und 'n Ei“ abholen konnten. Natürlich gab es hier auch jede Menge Urkunden und Medaillen für die Laufenden in den unterschiedlichen Altersklassen von U8 bis M85.

 

Auf 1,5 Kilometern waren in der Altersklasse U8 Feelia Kieß von den Bernauer Lauffreunden und Lasse Kalisch aus Zühlsdorf die Schnellsten. In der Altersklasse M85 war auf 6,5 Kilometer Werner Lucke aus Ahrensfelde einsame Spitze. Als ältester Teilnehmer absolvierte er die Runde in 53 Minuten und 35 Sekunden. Blanka Dörfel vom LC Cottbus (U20) war die Schnellste auf 13 Kilometern. Mit 47 Minuten und 23 Sekunden lief sie sogar schneller als Michael Tschendel von „Run and Bike Bernau“, der als schnellster Mann die Strecke in 49 Minuten und 55 Sekunden lief. Beide erhielten für ihre Leistung den Pokal des Bürgermeisters. Alle Zeiten und Urkunden sind in Internet unter www.ziel-zeit.de abrufbar.

 

Siglinde Stöllger, Organisatorin des Laufs, ist zufrieden. „Auch in diesem Jahr haben wieder so viele helfende Hände aus der Region den Lauf zu einem Erfolg gemacht. Zum Beispiel die Pomona Gartenbau aus Elisenau, die uns die Äpfel spendiert hat, oder Bauer Peters aus Löhme, der uns die Eier zu einem sehr günstigen Preis überlassen hat.“ „Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Gemeinde Ahrensfelde, die unter anderem die Wegesicherung gewährleistet und kürzlich erst wieder eine Brücke im Park saniert hat. So ist der Laufspaß trotz Hygienekonzept nicht zu kurz gekommen!“, ergänzt Torsten Jeran. Aktuelle Fotos und Berichte, auch von den vergangenen Regionalparkläufen, finden Sie auf den Unterseiten dieser Webseite.

 

Siegerehrung durch Lothar Ast (Vorstandsmitglied)Suchsymbol

 

Kinder rennen über neue BrückeSuchsymbol

 

Bernauer Lauffreunde bei der ErwärmungSuchsymbol

 

Laufende im ParkSuchsymbol

Fotos: David Sumser

 

 

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Altlandsberger Weidenreich

 

Abschlussveranstaltung im Schlossgut zu Weiden-Pflegeprojekt des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Am Samstag, den 5. September lud der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. zu einer Abschlussveranstaltung für das Projekt „Tausend Weiden für Altlandsberg“ ein. Unter anderen folgten die Bürgermeister der Regionalparkstädte Altlandsberg und Werneuchen, Arno Jaeschke und Frank Kulicke, der Einladung. Auch die Feldmärker Ortsvorsteher aus Krummensee und Hirschfelde, Elfi Gille und Lothar Ast, kamen in das Brau- und Brennhaus auf dem Gelände des Altlandsberger Schlossguts. Im Laufe des Nachmittages wurde die Arbeit des Regionalparkvereins vorgestellt und eine Exkursion zu ausgewählten Kopf-Weiden durchgeführt, die im Rahmen des Projekts gepflegt wurden.

 

„Tausend Weiden sind eine wirklich erstaunliche Anzahl an Bäumen dieser Art. Auf so engem Raum ist das Vorkommen nahezu einzigartig in Brandenburg“, führte Frank Nowak aus. Herr Nowak, der selbst als Landschaftsplaner an dem Projekt beteiligt war, illustrierte den Verlauf und die Ergebnisse des Projekts in einem Vortrag. Auf der anschließenden Exkursion konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild davon machen, dass die im Zuge der Pflege geköpften Weiden auch wieder austreiben. Siglinde Stöllger, Büroleiterin des Regionalparkvereins, freut sich, dass die Bäume durch das Pflegeprojekt für viele Jahre erhalten bleiben. „Als prägendes Landschaftselement und wichtiger Lebensraum für viele Vögel und andere Tiere dürfen die Weiden nicht zu hoch wachsen, sonst drohen sie zu zerbrechen“ erklärt Frau Stöllger den Hintergrund des Projekts. Auch Sibylle Lösch, die als Mitarbeiterin die weiteren Betätigungen des Vereins vorstellte, ist überzeugt von dem Projekt. „Es passt ganz wunderbar in unser neues Leitbild für die „Regionale Landschaftsgestaltung in der Barnimer Feldmark“, so Frau Lösch.

 

Torsten Jeran, Vorsitzender des Vereins, dankt den weiteren Projektbeteiligten. „Ohne die Kooperation mit den Flächeneigentümern und Landwirten vor Ort und Finanzierung durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Märkisch Oderland und den Naturschutz Fonds Brandenburg wäre das Projekt so nicht möglich gewesen. Auch Impulsgeber, wie in diesem Fall der NABU Altlandsberg, sind elementar wichtig, um Projekte dieser Art zu zum Erfolg zu bringen“. Nach Abschluss der Veranstaltung ging es auf dem Schlossgut weiter mit Programm. Die Teilnehmer der Abschlussveranstaltung konnten direkt zur Operettengala aus regionaler Produktion und den Nachmittag mit einem frischgezapften Altlandsberger Bier ausklingen lassen.

 

Weitere Informationen zur Arbeit des Regionalparkvereins und zum Leitbild für die Landschaftsgestaltung in der Barnimer Feldmark finden Sie auf den weiteren Unterseiten dieser Webseite.

 

Exkursion zu den WeidenSuchsymbol

 

Vortrag zum ProjektverlaufSuchsymbol

 

Kopfweiden-Allee bei AltlandsbergSuchsymbol

 

Regionalparkverein im SchlossgutSuchsymbol

Fotos: Lenny Rechlin (Exkursion) / Siglinde Stöllger (Kopfweiden-Allee) / David Sumser (restliche Fotos)

 

 

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Feldmärker Radler trotzen Wind und Wetter

 

Mit dem Rad durch den Regionalpark Barnimer Feldmark, auf der Regionalparkroute nach Altlandsberg

 

Am Samstag, den 5. September fand die Sternchenfahrt der LAG Barnim in Kooperation mit dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. statt. Drei Tourenführer, unter anderen der Vereinsvorsitzende Torsten Jeran, führten die wetterfesten Teilnehmer von Bernau, Hönow und Strausberg über die Felder und Dörfer der Feldmark zum Schlossgut Altlandsberg. Gefahren wurde auf Abschnitten der Regionalpark-Fahrradroute „Rund-um-Berlin“. Mit der Veranstaltung wurde auf die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten für Fahrradfreunde in der Barnimer Feldmark und darüber hinaus aufmerksam gemacht. Die Sternchenfahrt war zudem als kleiner Ersatz zum Altlandsberger Sattelfest gedacht, in dessen Rahmen alljährlich eine große Sternfahrt durch die Region organisiert wird.

 

Kurz vor Beginn der Radtouren regnete es noch in Strömen, sodass die Teilnehmerzahl auf allen Routen überschaubar blieb. Dennoch: Einige Mutige machten sich auf den Weg und wurden belohnt. So konnte sich die Bernauer Gruppe über Rückenwind und ausbleibenden Regen freuen. Besonders erwähnenswert war ein kurzer Stopp im Pilzhof in Krummensee, mit Kaffee und Kuchen im liebevoll gestalteten Bauerngarten. Auch die Hönower Gruppe legte einen Zwischenhalt ein und stärkte sich bei der Reitschule mit kleinem Bistro in Trappenfelde. Nadine Baethke, Tourenführerin der Hönower Gruppe, ist zufrieden: „Die Teilnehmer der Radtour waren erstaunt darüber, was es in der Region so knapp hinter der Berliner Stadtgrenze alles zu entdecken gibt. Highlights waren unter anderem die Dorfkirche Hönow aus dem 13. Jahrhundert und die wunderschöne Allee zwischen Trappenfelde und Altlandsberg“. Angekommen im Schlossgut Altlandsberg konnten sich dann alle Radler mit einem der lokal gebrauten Altlandsberger Biere versorgen.

 

Torsten Jeran hofft, dass durch Veranstaltungen wie diese, die Vielfältigkeit und der Wert der Freiräume im Berliner Umland deutlich werden. „Mit der Fahrradroute „Rund-um-Berlin“ gibt es eine Radwege-Verbindung zwischen den Landschaften der Regionalparks in direkter Nachbarschaft zu Berlin, die darüber hinaus ideal mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen ist. Ein wunderbares Angebot an alle, die nicht erst stundenlang anreisen wollen, um mit einer Radtour zu beginnen!“ Weitere Infos zu den Regionalparks und der Route „Rund-um-Berlin“ finden Sie unter www.regionalparks-brandenburg-berlin.de und auf dieser Webseite.

 

Ankunft im Schlossgut AltlandsbergSuchsymbol

 

Zwischenstopp im Pilzhof KrummenseeSuchsymbol

 

Radler*innen vor der Infostelle in AltlandsbergSuchsymbol

 

Teilnehmer am Knotenpunkt 52 in TrappenfeldeSuchsymbol

Fotos: Lena Heller (Knotenpunkt) / David Sumser (restliche Fotos)

 

 

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Summende Landschaften

 

Bienenfreundliche Gehölzinsel am Rand von Klarahöh gepflanzt

 

Auch wenn sich die geflügelten Honigproduzenten nicht an Eröffnungstermine halten, wurde für sie am Weltbienentag, den 20. Mai eine Gehölzinsel im Ahrensfelder Ortsteil Lindenberg offiziell freigegeben. Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., Wilfried Gehrke, Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, Frank Meuschke, Ortsvorsteher von Lindenberg und weitere Beteiligte waren vor Ort, um sich über die Bedeutung solcher Projekte für die Entwicklung der Barnimer Feldmark auszutauschen und gemeinsam den Durst der Jungbäume zu stillen.

 

„Es ist schön zu sehen, dass die Kooperation zwischen unserem Verein, der Gemeinde und dem Landkreis Früchte trägt und wir so gemeinsam etwas für die Grün- und Freiraumentwicklung in der Feldmark leisten können“, sagte Torsten Jeran. Wilfried Gehrke hielt zudem fest, dass nicht nur die Bienen und andere Tiere von dieser Pflanzung profitieren würden. „Auch für Erholungssuchende aus nah und fern wird die Landschaft optisch aufgewertet und gewinnt an Aufenthaltsqualität“. Der Landkreis Barnim übernahm auf Antrag des Regionalparkvereins die Kosten von 3800 € für die Baumpflanzungen und die Gemeinde Ahrensfelde finanzierte die Sträucher. Die Pflege übernimmt zunächst ebenfalls die Gemeinde.

 

Insgesamt wurden 32 Sträucher gepflanzt und 4 Bäume gepflanzt. „Unter Berücksichtigung von Vorschlägen, die von Imkern an uns herangetragen wurden, haben wir uns für Gehölzarten entschieden, die den für die Bienen nahrhaften Pollen und Nektar bereitstellen“ erläuterte Susanne Erbe von der Gemeindeverwaltung. So wurden, neben den 3 Baumhaseln und der Stieleiche, unter anderem Hundsrosen, Berberitzen, Schlehen und Pfaffenhütchen gepflanzt.

 

Gehölzpflanzungen in der Barnimer Feldmark, in Kooperation mit den Gemeinden und dem Landkreis, sind bereits eine langjährige Tradition des Regionalparkvereins. Normalerweise finden diese zum Tag des Baumes, am 25. April statt. „Pandemiebedingt wurde in diesem Jahr jedoch mit dem Weltbienentag ein ebenso passender Tag gefunden“ meint Siglinde Stöllger, Leiterin der Vereinsgeschäftsstelle.

 

Angießen der Stieleiche durch Torsten Jeran, Frank Meuschke und Wilfried Gehrke (v.l.)Suchsymbol

 

Pollenreiche Blüte der BaumhaselSuchsymbol

 

Feierliches Durchschneiden des BandesSuchsymbol

 

Wilfried Gehrke im GesprächSuchsymbol

Fotos: Laura Hüneburg (Vor Ort) / Pixabay License (Baumhasel)

 

 

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Gutes tun im Gutspark

 

Regionalparkverein kürt Feldmärker des Jahres

 

„Feldmärker des Jahres“ – mit dieser Auszeichnung will der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. jetzt und in Zukunft Menschen würdigen, die sich in besonderer Weise für den Erhalt und die Entwicklung der Regionalparkregion einsetzen. Der vom Vereinsvorstand nun erstmalig verliehene Titel geht in diesem Jahr nach Werneuchen, genauer an Herrn Reimund Anke aus dem Ortsteil Hirschfelde. Seit Jahren setzt sich dort der junggebliebene 66-Jährige unermüdlich und tatkräftig für die Pflege und Wiederherstellung des historischen Gutsparks Hirschfelde ein.

 

Landschaftsparks, wie der Hirschfelder Gutspark, wurden einst von Menschenhand geschaffen und gelten als kleine Schätze in der Kulturlandschaft „Barnimer Feldmark“. Der geschwungene Wechsel von Wiesen und baumbestandenen Bereichen, interessante Kunstobjekte wie Statuen und Springbrunnen, freie Sichtachsen und verborgene Rückzugsräume – diese Elemente machen die Parks für die Feldmärker*innen und die Besucher*innen der Region so wertvoll.

 

Herr Anke fühlt sich wohl bei seiner Arbeit im Hirschfelder Park. Um den Hallenwald-Charakter im Zentrum des Parks zu erhalten, hat er in den letzten Monaten unzählige Schösslinge unter den großen Buchen und Eichen im Park gerodet. „Einzelne, gut gewachsene Jungbäume habe ich stehen lassen. Schließlich müssen ja auch Bäume nachkommen, wenn die Alten einmal nicht mehr sind“, sagt Herr Anke, sichtlich erfreut über die Würdigung seines Wirkens. Auch der Gutspark Tiefensee, dessen zentrales Gewässer in den vergangenen Dürrejahren immer wieder austrocknete, wird von Herrn Anke gepflegt. „Jetzt, wo es so viel regnet, füllt sich zwar das Gewässer wieder, aber das Gras wächst auch schneller in die Wege. Das macht eine Menge Arbeit“, erklärt er.

 

Lothar Ast, Vorstandsmitglied des Regionalparkvereins, bedankt sich bei Herrn Anke für sein Engagement und lobt in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Werneuchen seit Beginn letzten Jahres diese Pflegearbeiten finanziell bezuschusst. „Insbesondere um die Wege freizuhalten, die vor einigen Jahren im Rahmen eines Förderprojekts des Vereins angelegt wurden, ist es wichtig, auch mal ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen. Sonst sind die damals getätigten Investitionen schnell wieder unter Laub und Totholz begraben“, so Herr Ast.

 

Der Feldmärker des Jahres, Herr Anke, und der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. laden Jeden und Jede dazu ein, die historischen Schätze der Feldmark selbst zu entdecken. Wie wäre es z.B. mit einem ersten Frühlingsausflug in den Gutspark Hirschfelde? Weitere Informationen zu den Gutsparks finden Sie hier.

 

Herr Lothar Ast und Herr Reimund Anke im Gutspark HirschfeldeSuchsymbol

 

Blick aus historischem Springbrunnen durch Lindenallee im Gutspark HirschfeldeSuchsymbol

 

Herr Reimund Anke im Gutspark HirschfeldeSuchsymbol

 

Grünfläche im Gutspark HirschfeldeSuchsymbol

Fotos: David Sumser

 

 

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Visionen für die Barnimer Feldmark

 

Ein Leitbild für die Gestaltung der Landschaft zwischen Stadt und Land

 

Die Landschaft in der Barnimer Feldmark verändert sich rasant. Zwischen den Städten Bernau und Strausberg sowie den Berliner Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf entstehen seit Jahren neue Siedlungsgebiete und Windkraftanlagen. Auch die Verkehrsbelastung nimmt immer weiter zu. Dabei werden landschaftliche und naturnahe Freiräume zerschnitten, überprägt oder unzugänglich für Erholungssuchende. Jetzt veröffentlicht der Dachverband der Regionalparks in Berlin und Brandenburg e.V. ein Leitbild für die Landschaftsgestaltung in der Barnimer Feldmark. Es soll künftig politischen Entscheidungsträgern, Landeigentümern, Landnutzern und den Bewohnern der Feldmark Anregungen geben, die Themen Freiraumerhalt und Erlebbarkeit bei der Gestaltung ihrer Region mitzudenken.

 

Kernstück des Leitbildes ist die grafische und textliche Darstellung verschiedener Handlungsfelder für die Barnimer Feldmark. So wird z.B. angeregt, die Vielfalt von Gehölzstrukturen in der ausgeräumten Agrarlandschaft um den Ortsteil Willmersdorf in Werneuchen zu erhöhen. Kleingewässer wie Feldsölle sollen um das Dorf Börnicke auf dem Gebiet der Stadt Bernau erhalten und wiederhergestellt werden. „Oberste Priorität für die Landschaftsgestaltung hat die Erhaltung, Aufwertung und Schaffung von verbindenden Strukturen“ ist der Kernsatz  des Leitbildes, das gemeinsam mit regionalen Akteuren aus der kommunalen Planung, ortsansässigen Land- und Forstwirten, lokalen Verbänden und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. entwickelt wurde.

 

Zusätzlich  sind in der Broschüre konkrete Maßnahmenvorschläge zu finden, so z.B. eine Ortsrandgestaltung mit Gehölzen in Neu Lindenberg, Ortsteil der Gemeinde Ahrensfelde. „Die entwickelten Handlungsfelder, Leitsätze und Maßnahmenempfehlungen sind dazu gedacht, den Austausch zur Landschaftsentwicklung über Verwaltungsgrenzen hinweg zu fördern“ so Sibylle Lösch, Projektverantwortliche und Mitarbeiterin beim Dachverband der Regionalparks.

 

„Erlebbarer Freiraum und Zugang zu Grünzügen sind für die Menschen in unserer Region die Grundlage für Teilhabe, für Erholung, Anteilnahme an der Landschaftsentwicklung und somit letztlich auch ein Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit.“ Mit diesen Worten unterstreicht Torsten Jeran, Vorsitzender des Vereins, die Bedeutung des Themas für ein gutes Leben in der Feldmark. Interessierte lädt er zudem auf den diesjährigen Landschaftstag des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. ein. Dort wird das Leitbild erstmals öffentlich vorgestellt. Die Broschüre zum Leitbild sowie näheres zum Landschaftstag sind bereits im Vorfeld der Veranstaltung unter www.feldmaerker.de zu finden.

 

Entwickelt wurde das Leitbild im Rahmen des Projektes „Netzwerk Regionalparks Brandenburg – Berlin: Landschaftsgestaltung im Umfeld der Metropole Berlin“. Dieses Modellvorhaben der Raumordnung wurde vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Innerhalb des gleichen Projektes wurde auch ein Leitbild für den Regionalpark „Das Schöne Feld“ erarbeitet. Näheres dazu ist auf der Website des Dachverbandes der Regionalparks www.regionalparks-brandenburg-berlin.de zu finden.

 

Karte aus dem Leitbild für die Barnimer Feldmark

 

Landschaft im FFH Gebiet Börnicke bei Bernau

 

Handlungsfelder aus dem Leitbild für die Barnimer Feldmark

 

Windräder in Willmersdorf bei Werneuchen

 

Deckblatt der Broschüre zum Leitbild

Download der Broschüre

 

Fotos: Sibylle Lösch

 

 

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