Unsere Projekte

Hier finden Sie Projekte, die der Regionalparkverein in den letzten Jahren umgesetzt hat. Detailliertere Informationen zu den Aktivitäten des Vereins im aktuellen und in den vergangenen Jahren finden Sie unter dem Menüpunkt Vereinsaktivitäten.

 


2026

Sportliches Partnerschaftstreffen stärkt Austausch zwischen der Barnimer Feldmark und Kolberg 


Vom 18. bis 20. September begrüßte der „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ Gäste des Sportzentrums „Milenium Kołobrzeg“ aus Kolberg zu einem Partnerschaftstreffen in Blumberg. Das Programm verband Sport, Kultur und Einblicke in regionale Einrichtungen. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Projekte.


Nach der Ankunft der polnischen Gäste fand die Begrüßung mit Imbiss, die Mitteilung der geplanten Aktivitäten, auch in polnischer Sprache, und die Übergabe der Gastgeschenke statt. Daraufhin besuchte die Gruppe das Felidae Wildkatzen- und Artenschutzzentrum Barnim in Tempelfelde. Bei einer Führung erfuhren die interessierten Teilnehmer mehr über die Arbeit der privaten Einrichtung, die rund 65 Tiere aus etwa 25 Raubtierarten beherbergt. Das Zentrum engagiert sich mit Zucht-, Forschungs- und Bildungsarbeit für den Artenschutz und beteiligt sich an europäischen Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten. Zum Schutz der heimischen Fauna arbeitet es außerdem eng mit der regionalen Wildtierrettung zusammen. Ein kurzes Seminar und gemeinsames Abendessen im Spitzkrug in Tiefensee rundeten den ersten Tag ab.


Am folgenden Samstag nahmen die Gäste aus Kolberg bereits zum vierten Mal am Regionalparklauf teil. Torsten Jeran, Vorsitzender vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V., und Wilfried Gehrke, Bürgermeister der Gemeinde Ahrensfelde, begrüßten alle Läuferinnen und Läufer und gaben den Startschuss zum Lauf. Im Nordic Walking belegten die polnischen Gäste die ersten drei Plätze. Anschließend stand ein Besuch im Docemus Campus Blumberg auf dem Programm, der zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Bei einer Führung erhielten die Teilnehmer Einblicke in den Schulalltag. Seit Sommer 2015 vereint der Campus auf dem Schlossgelände ein Gymnasium, eine Oberschule und eine Fachoberschule. Die Nähe zum denkmalgeschützten Lenné-Park prägt die Lernumgebung des Standorts.


Anschließend trafen sich alle gemeinsam zur Auswertung der Laufergebnisse bei Kaffee und Kuchen im Stufensaal, um sich über deutsch-polnische Projekte und Ideen für weitere gemeinsame Vorhaben auszutauschen. Am Abend besuchte die Delegation gemeinsam mit dem Regionalparkverein die von der Feuerwehr Blumberg organisierte „Nacht der Feuerwehren“, die mit einem spektakulären Feuerwerk endete. Tags darauf traten die Gäste nach einem gemeinsamen Frühstück die Heimreise an.


Der stellvertretende Vorsitzende Herr Lothar Ast sowie Siglinde Stöllger die Projektleiterin bedankten sich bei allen Beteiligten und sprachen die Einladung zum 30. Regionalpark Lauf in für den 18.09.2027 aus.


Wichtige Begegnungen und Synergieeffekte
„Die Begegnungen mit unseren polnischen Partnern schaffen Vertrauen und bilden eine wichtige Grundlage für gemeinsame Vorhaben. Wenn wir unsere Erfahrungen und Ideen bündeln, können daraus neue Impulse für die Entwicklung des ländlichen Raums in der Barnimer Feldmark und in Kolberg entstehen“, sagte Torsten Jeran, Vorsitzender des „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“.


Auch Lothar Ast, Vorstandsmitglied vom Regionalparkverein, betont die Bedeutung des Austauschs: „Die Partnerschaft bringt Menschen und Regionen zusammen. Gemeinsame Aktivitäten in Sport und Kultur eröffnen neue Perspektiven und stärken die Zusammenarbeit. Davon können sowohl die Barnimer Feldmark als auch Kolberg langfristig profitieren.“
Das Treffen stand unter dem Motto „Kultur und Sport“ des INTERREG-Programms. Es wurde über KPF FMP gefördert und von der Europäischen Union zu 80% finanziert. Ziel ist die Stärkung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit sowie der Austausch zu Kultur, Sport und regionaler Entwicklung. 

Text: Sabine Büttner, Siglinde Stöllger

01_Partnerschaftstreffen_Deutsch-Polnisches_Treffen_im Wilkatzenzentrum_Tempelfelde02_Partnerschaftstreffen_Führung_durch_das_Wilkatzenzentrum_Tempelfelde03_PAR~104_Partnerschaftstreffen_Führung_im_Docemus_Campus_Blumberg05_Partnerschaftstreffen_Deutsch-Polnischer_Ideenaustausch_in_Blumberg06_Logo_INTERREG_Förderung

Fotos: Andrea Bock


Radverkehr in Werneuchen und Ahrensfelde:
Was hat sich beim Radwegebau in der Barnimer Feldmark getan? 
Wie geht es weiter?


Der 2,3 km lange Radweg zwischen Weesow (Weesower Luch) und Willmersdorf (Borgsee) zwischen den großen Solarfeldern ist grundhaft erneuert worden. Entstanden ist ein breiter asphaltierter Weg für Radfahrende und den landwirtschaftlichen Verkehr, auf dem das Radfahren nun spürbar angenehmer und sicherer geworden ist.

Für die Sanierung des zweiten Abschnitts – des alten Plattenwegs vom Borgsee bis Börnicke – sind die Fördermittel bereits bewilligt. Die Maßnahme gehört zu den 16 im Land Brandenburg geförderten Infrastrukturprojekten im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Damit wird ein weiterer wichtiger Lückenschluss für den Alltagsverkehr und den Tourismus realisiert. Der Abschnitt ist zugleich ein Teil des „Radring Rund um Berlin“.

Erwähnenswert sind auch die neuen Fahrrad-Abstellplätze an den Bahnhöfen in Werneuchen und Blumberg, die parallel zu den Park- und Ride Plätzen errichtet wurden. Sie werden sehr gut angenommen. 

Beim Bau weiterer neuer Radwege hat sich in den vergangenen zwei Jahren jedoch nur wenig bewegt. Besonders bedauerlich ist, dass kein einziger straßenbegleitender Radweg an einer Landes- oder Bundesstraße in unserer Region neu entstanden ist. Vom dafür zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg waren selbst für jene Radwege, die die Behörde 2018 mit hoher Priorität eingestuft hat, keinerlei Aktivitäten erkennbar.

Höchste Priorität haben die Radwege zwischen Eiche und Mehrow an der L 339, zwischen Werneuchen und Tiefensee an der B 158 sowie zwischen Blumberg und Bernau an der L 31– für die beiden letzteren gab es schon mehrere Fahrrad-Demonstrationen von Einwohnerinnen und Einwohnern der angrenzenden Siedlungen!

Aber auch beim Ausbau von Radwegen in kommunaler Baulastträgerschaft – meist auf Feld- und Waldwegen – muss es weiter vorangehen. Alle Ortsteile und Siedlungen von Werneuchen und Ahrensfelde sollten einmal für den Alltags- und Schülerverkehr durch ein gut befahrbares Radwegenetz miteinander verbunden sein. In vielen Fällen sind dafür nur kleinere Lückenschlüsse erforderlich. Die entsprechenden Konzepte liegen vor; nun müssen die Verwaltungen die Planungen veranlassen, Fördermittel einwerben und in den Haushalten die Eigenmittel bereitstellen.

Angesichts der rückläufigen finanziellen Mittel für den Radwegebau gilt es, alle Potenziale zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur zu nutzen. So sollten beim Bau neuer Windkraftanlagen von den Betreibern gefordert werden, fahrradtaugliche Zuwegungen mit beidseitigem Anschluss an bestehende Radwege zu schaffen.

 

Beteiligen Sie sich an der Umfrage zum Fahrradklimatest 2026! 
Ihre Meinung dazu können Sie in der jetzt gestarteten Umfrage zum Fahrradklimatest 2026 zum Ausdruck bringen – nicht zuletzt, um die Bedeutung des Themas auch gegenüber den Stadtverordneten und Gemeindevertretern deutlich zu machen.

Eine neue Umfrage zum Fahrradklima Test des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) ist gestartet. Die Teilnahme an der Online Befragung ist noch bis zum 30. November möglich.

Die alle zwei Jahre durchgeführte Umfrage wurde grundlegend weiterentwickelt: Sie ist nun einfacher zu beantworten und liefert zugleich aussagekräftigere Ergebnisse. Speziell für kleinere Orte wurde eine neue Frage zur Erreichbarkeit der Nachbarorte eingeführt. Jugendliche können Ihre Meinung in einer separaten Befragung äußern.

Online können Radfahrerinnen und Radfahrer, aber auch Nicht Radfahrende und Nutzerinnen und Nutzer von E-Rollern, ihre Meinung abgeben. Beim letzten Fahrradklima Test 2024 beteiligten sich deutschlandweit 213.000 Menschen.
Mit einer hohen Beteiligung können Radfahrende dazu beitragen, an den richtigen Stellen Verbesserungen anzustoßen und ihren Ort fahrradfreundlicher zu machen. Für aussagekräftige Ergebnisse erfolgt eine Auswertung in unseren Orten erst ab 50 Teilnehmenden. Ahrensfelde hat diese Schwelle bisher immer erreicht – vielleicht gelingt das diesmal auch in Werneuchen. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle wieder berichten.

Die Online Befragung umfasst fünf Fragen und dauert etwa 10 Minuten. Der Zugang lautet: https://fkt.adfc.de/befragung. 

Text: Manfred Geske 

01_Fahrradklimatest_Einweihung_Radweg_Weesow-WillmersdorfFoto: David Sumser


Die Stadt Werneuchen und Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. fordern separaten Radweg zwischen Werneuchen und Tiefensee 


Rund 80 Menschen demonstrierten am 13. September 2026 für eine sichere Radwegeverbindung entlang der B 158

Bei der Fahrraddemonstration beteiligten sich trotz ungünstiger Witterungsbedingungen rund 80 Bürgerinnen und Bürger. Unter den Teilnehmern waren erneut viele Kinder und Jugendliche. Die Demonstration wurde abermals vom Werneuchener Stadtverordneten Tom Rochau organisiert. Unter Polizeibegleitung fuhren die Radler von Werneuchen nach Tiefensee und wieder zurück. In Tiefensee war ein kleiner Imbiss durch die ortsansässigen Vereine vorbereitet worden.

Worum geht es genau?
Der rund 7,5 km lange Abschnitt der Bundesstraße B 158 weist eine hohe Verkehrsdichte auf. Die Strecke verbindet Berlin und den Berliner Autobahnring mit den Städten Eberswalde und Bad Freienwalde sowie deren Umlandgemeinden. Außerdem führt sie den Verkehr zwischen Berlin und Polen über den Grenzübergang Hohenwutzen. Entlang der Bundesstraße liegen die zu Werneuchen gehörenden Siedlungen Werneuchen Ost und Werftpfuhl sowie der Ortsteil Tiefensee. In Werftpfuhl befindet sich die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, nahe Tiefensee der Campingplatz Country Camping Tiefensee.
Auf fast dem gesamten Abschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Für Radfahrerinnen und -fahrer bedeutet dies eine erhebliche Gefährdung. Ein sicherer Radverkehr ist dort faktisch nicht möglich. Parallel verlaufende Wege, die für den Radverkehr genutzt werden könnten, existieren nicht. Der von Berlin kommende straßenbegleitende Radweg an der B 158 endet in Werneuchen.
„Für den Alltags- und Schülerverkehr sowie für den touristischen Verkehr in Richtung Oderbruch ist der Bau eines separaten Radwegs dringend erforderlich“, erklärt Manfred Geske vom Regionalparkverein den Demonstrationsteilnehmern während des Zwischenstopps in Tiefensee.

Bereits die dritte Protestaktion
Die Fahrraddemonstration war bereits die dritte große Protestfahrt für den Bau eines sicheren Geh- und Radwegs. Die erste Demonstration fand im September 2025 mit weit über 100 Radlern statt. Eine zweite Fahrraddemonstration folgte am 26. April 2026. Mit den Aktionen machen Einwohnerinnen und Einwohner von Werneuchen und den angrenzenden Siedlungen seit Jahren auf die gefährliche Verkehrssituation aufmerksam.
Vereinsvorsitzender Torsten Jeran vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. informiert: „Seit über 20 Jahren setzen wir uns für diese Radverbindung ein und wir haben wesentlich dazu beigetragen, dass der Radweg in den kreislichen Rad- und Radverkehrskonzeptionen immer die höchste Priorität erhalten hat“.
Inzwischen bildet das im August 2025 vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung veröffentlichte Konzept „Radnetz Brandenburg“ die Grundlage für die weitere Planung. Darin war ein separater Radweg für den Abschnitt Werneuchen–Tiefensee zunächst nicht mehr vorgesehen. Nach Aussage der Werneuchener Bürgermeisterin Astrid Hildebrandt wurde dieser Fehler inzwischen korrigiert.

Die Region muss weiter Druck machen
Für die weitere Planung liegen mehrere Varianten eines separaten Radwegs vor, darunter auch Wegeführungen abseits der Bundesstraße, für die ebenfalls der Landesbetrieb zuständig wäre. Die Stadt Werneuchen sollte sich zeitnah auf mögliche Lösungen verständigen und die Dringlichkeit des Projekts gegenüber dem Landesbetrieb weiterhin deutlich machen.
Der Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. bietet seine Unterstützung an und wird sich hierzu eng mit der Stadt Werneuchen abstimmen.
Die Menschen vor Ort brauchen endlich eine sichere Verbindung zwischen Werneuchen und Tiefensee. Die wiederholten Fahrraddemonstrationen zeigen, wie groß der Rückhalt für dieses Vorhaben ist.


Text: Sabine Büttner, Manfred Geske 

01_Fahrraddemo_Werneuchen_Start_auf_Marktplatz_Werneuchen02_Fahrraddemo_Werneuchen_Demoteilnehmer_auf_dem_Weg_nach_Tiefensee03_Fahrraddemo_Werneuchen_Auftraktveranstaltung_mit_Bürgermeisterin_Astrid_Hildebrandt04_Fahrraddemo_Werneuchen_Manfred_Geske_im_Gespräch_mit_Initiator_Tom_RochauFotos: Sabine Büttner, Martin Büttner


Informieren, entdecken, erleben: 
Neue Infoschränke für die Barnimer Feldmark  

 

Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. bietet neuen Service für Naherholungssuchende in Zusammenarbeit mit den Kommunen
In Blumberg, Werneuchen und Börnicke stehen seit August drei neue öffentliche Infoschränke. Sie informieren Naherholungssuchende und Anwohner im südlichen Barnim über Freizeit-, Natur- und Kulturangebote.
Das Projekt „Öffentliche Infoschränke für Naherholungssuchende und die ländliche Bevölkerung in der Barnimer Feldmark“ wurde vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. realisiert. Die Umsetzung erfolgte im Juli und August 2026. Von der Projektidee bis zur Aufstellung der Infoschränke vergingen insgesamt zwei Jahre.

Die drei innovativen Stadtmöbel befinden sich an zentralen und öffentlich zugänglichen Standorten in Ahrensfelde-Blumberg und in Werneuchen jeweils an den Bahnhöfen der RB25 sowie in Bernau im Innenbereich des Gutshofs Börnicke. In den Schränken werden Informationsmaterialien zu regionalen Freizeit-, Natur- und Kulturangeboten ausgelegt und regelmäßig aktualisiert.
Der Auswahl der Standorte gingen gemeinsame Ortsbegehungen mit den beteiligten Kommunen und weiteren Akteuren voraus. Bei der Planung wurden die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt.

Die Infoschränke wurden individuell bedruckt und stellen sowohl die Landschaft der Barnimer Feldmark, die Zielgruppe als auch den Zweck als regionales Informationsangebot dar. Die einheitliche Gestaltung sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert und fügt sich zugleich in die jeweiligen örtlichen Situationen ein.

Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ahrensfelde, der Stadt Werneuchen, der Stadt Bernau bei Berlin, den beteiligten Ortsbeiräten, dem Denkmalschutz in Bernau sowie weiteren regionalen Kooperationspartnern. Mit allen drei Kommunen wurden Kooperationsverträge dazu geschlossen.

Die Pflege und Bestückung der Infoschränke wird durch Vereinsmitglieder und -mitarbeiter, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie durch die beteiligten Gemeinden, Städte und regionalen Kooperationspartner unterstützt. Auch Mitglieder des Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. können die Infoschränke für eigene regionale Informationen mitnutzen.

Initiatorin Sabine Büttner vom Regionalparkverein erläutert: „Mit den drei Infoschränken entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu regionalen Informationen direkt vor Ort und rund um die Uhr. Das Projekt stärkt die Naherholungsinfrastruktur, macht die vielfältigen Angebote der Barnimer Feldmark sichtbarer und leistet einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Identität.“ 

Der Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. bedankt sich bei allen beteiligten Kommunen, Behörden, Ortsbeiräten, Kooperationspartnern und ehrenamtlich Engagierten für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes. Gefördert wurde die Projektsumme von rund 19.000 Euro für die öffentlichen Infoschränke über das LEADER-Regionalbudget der LAG Barnim, finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg.

Anfragen zur Nutzung der Infoschränke oder weitere Hinweise können an gerichtet werden.

Text: Sabine Büttner
 

01_Öffentliche_Infoschränke_Interessierte_Nutzer_des_neuen_Informationsangebotes_in_Blumberg02_Öffentliche_Infoschränke_Übergabe_des Fördermittel-Hinweises_durch_die_LAG_Barnim_eV.03_Öffentliche_Infoschränke_Infoschrank_am_Bahnhof_Werneuchen05_Öffentliche_Infoschränke_Infoschrank_am_Gutshof_Börnicke Fotos: Sabine Büttner, Marcus Ziemke

 04_Öffentliche_Infoschränke_Logos_Fördermittel 


Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. engagiert sich nachhaltig für den Erhalt der „Faulen Wiesen bei Bernau“  

 

Der Regionalparkverein pflegt seit mehreren Jahren einen Teilbereich der Feuchtwiesen im Naturschutzgebiet „Faule Wiesen bei Bernau“ im Ortsteil Schönow. Das rund 37 Hektar große Gebiet, das sich auf dem Territorium von Schönow und Zepernick erstreckt, steht seit dem 3. April 2000 unter Schutz und ist ein wichtiger Bestandteil des länderübergreifenden Biotopverbundsystems.


Heike Niemeyer, Mitarbeiterin des Regionalparkvereins, betont: „Das Naturschutzgebiet ‚Faule Wiesen bei Bernau‘ ist ein wertvoller Bestandteil des Berliner Randgebiets. Unsere Aufgabe ist es, naturnahe Landschaftsbestandteile zu erhalten und die natürliche Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern. Besonders wichtig sind die kleinteiligen Feuchtwiesen mit ihren Kleingewässern, die zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten, wie Amphibien, Vögeln und Orchideen, einen geschützten Lebensraum bieten.“


Da die kleinen, zersplitterten Wiesenflächen für eine konventionelle landwirtschaftliche Nutzung meist ungeeignet sind, hat der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. Fördermittel akquiriert, um die Pflege der Flächen zu sichern. Unterstützt durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim, wird in diesem Jahr die Wiesenpflege erneut durchgeführt. Dabei erfolgt eine zweimalige Mahd, um nährstoffärmere und blütenreichere Wiesen zu fördern.


Die Pflege wird von einem Bio-Landwirtschaftsbetrieb aus der Region übernommen, der das gemähte Gras als Heu oder Silage für seine hofeigenen Tiere nutzt und so regionale Kreisläufe stärkt. Auf einer kleineren Fläche wird zudem der invasive Riesenknöterich zurückgedrängt – diese Maßnahme übernimmt ein regionales Grünpflegeunternehmen.


Das Pflegemanagement sowie die fachliche Dokumentation der Entwicklung übernimmt der Regionalparkverein. Informationstafeln vor Ort informieren Besucher über das Naturschutzgebiet. Anwohner und Gäste sind eingeladen, die Natur zu genießen, sollten jedoch auf den Wegen bleiben und Hunde an der Leine führen, um die empfindlichen Lebensräume zu schützen.
Gemeinsam mit dem Landkreis Barnim und weiteren Akteuren vor Ort trägt der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. so zum Erhalt dieser wertvollen Landschaft, der Freiräume und der Artenvielfalt bei.

Text: Sabine Büttner, Heike Niemeyer
 

01_Heuernte_durch_Landwirtschaftsbetrieb02_Bachnelkenwurz_auf_Feuchtwiese03_Wiesenmahd_im_NaturschutzgebietFoto: Heike Niemeyer

 


2025

Schülerprojekt erfolgreich umgesetzt – Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. unterstützt „Bäume für Morgen“ 

 

Eine erfolgreiche Kooperation des Docemus Campus Blumberg, Stadtforst Bernau und des Regionalparks Barnimer Feldmark e.V.
Am 4. Dezember 2025 setzten engagierte Schülerinnen und Schüler des Docemus Campus Blumberg gemeinsam mit der Stadt Bernau, dem Stadtforst und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz: Bei der feierlichen Baumpflanzung im Bernauer Stadtwald wurden rund 2000 junge Bäume gepflanzt. Die dreitägige Aktion stand dabei in direktem Zusammenhang mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs), insbesondere dem Ziel 15 „Leben an Land“ und unterstreicht das Engagement junger Menschen für den Erhalt und die Förderung des heimischen Waldökosystems.
Die Schülerinnen und Schüler hatten das gesamte Projekt eigenverantwortlich initiiert und eigenständig geplant. Mit Unterstützung des Bernauer Stadtforstes, der sowohl die Fläche bereitstellte als auch klimaresiliente Baumarten wie Traubeneiche, Hainbuche, Schwarznuss und Esskastanie zur Verfügung stellte, konnte die Pflanzaktion erfolgreich umgesetzt werden.


Heike Niemeyer vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. begleitete die Initiative fachlich. Durch die gezielte Auswahl der Baumarten sollen widerstandsfähige Wälder entstehen, die den Herausforderungen des Klimawandels standhalten und langfristig zur Biodiversität und Stabilität der Ökosysteme beitragen.


An den Pflanztagen im Dezember engagierten sich neben dem Projektteam auch die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen aktiv mit dem Einsetzen der jungen Bäume. Die Baumsetzlinge wurden freundlicherweise vom der Schneider & Sohn Spezialbau GmbH finanziert.


Die Idee für dieses nachhaltige Umweltprojekt entstand im Seminarkurs der 12. Klasse unter der Leitung von Lehrerin und Mentorin Birgit Wieske. Die jungen Projektverantwortlichen organisierten gemeinsam mit dem Regionalparkverein die Planung, Finanzierung, Koordination und Durchführung der Baumpflanzung.
Bereits im November wurde der Kooperationsvertrag aller beteiligten Partner feierlich unterzeichnet, was den offiziellen Startschuss für das Projekt gab. Der Regionalparkverein koordinierte die Zusammenarbeit und sorgte für die Verbindung zum Stadtforst Bernau.


Schuldirektorin Sandra Steinfurth zeigte sich stolz über das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Die Schüler sollen nicht nur zu Hause lernen, sondern stellen mit dem Projekt einen Lebensbezug her. Ich bin sehr stolz auf die Schüler. Ihr pflanzt hier Zukunft. Ich danke allen Projektbeteiligten.“
Initiator Felix Kraus aus der 12. Klasse ergänzte: „Danke an den Regionalparkverein, welcher den Kontakt zu der Stadt Bernau und dem Forstamt hergestellt hat, und an die Sponsoren, die das Projekt mit 5000 Euro unterstützt haben. Wir wünschen uns, dass das Projekt von den kommenden Schülergenerationen weitergeführt wird.“


Vom Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. waren neben dem stellvertretenden Vorstand Lothar Ast auch die Mitarbeiter des Vereins anwesend. Lothar Ast betonte: „Dieses Projekt zeigt, wie wichtig gemeinsame, lokale Initiativen sind, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Wir freuen uns, dass wir junge Menschen auf ihrem Weg begleiten und so aktiv zum Schutz unserer regionalen Landschaft beitragen können.“
Die Pflanzaktion am 4. Dezember 2025 im Bernauer Stadtwald war ein gelungenes Beispiel gelebten Umweltbewusstseins und eines starken regionalen Engagements für den Wald- und Klimaschutz.
 

Text: Sabine Büttner

02_Bäume_für_morgen_Lothar_Ast_vom_Regionalpark_bei_Pflanzaktion03_Bäume_für_morgen_Kooperationspartner_bei_Übergabe_des_Spendenschecks04_Bäume_für_morgen_Schüler_der_7._Klasse_Docemus_Campus_Blumberg01_Bäume_für_morgen_Forst_Bernau_mit_Schülern_vom_Docemus_CampusFoto: Sabine Büttner, Andrea Bock


Der Radring "Rund um Berlin" ist wieder ein Stückchen besser

 

Radring „Rund um Berlin“: Weesow – Borgsee freigegeben 
Am 2. Dezember 2025 wurde das Teilstück Weesow – Borgsee des Radrings „Rund um Berlin“ offiziell für Radfahrende und landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben. Diese Ortsteilverbindung war bereits seit 2010 Teil des Radverkehrskonzepts des Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. und konnte nun umgesetzt werden.


Der Regionalpark begleitete über viele Jahre die Planung und Entwicklung des Projekts, das einen wichtigen Beitrag zur Förderung der nachhaltigen Mobilität und Regionalentwicklung im Barnim darstellt.


Zur Eröffnung waren Vertreter der Stadt Werneuchen, der ausführenden Firma, der Bewilligungsbehörde LELF sowie der Lokalen Aktionsgruppe Barnim (LAG) anwesend. Die Umsetzung wurde durch die LEADER-Förderung unterstützt und gehört zu den strategischen Vorhaben zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur.
 

Text: Sabine Büttner

2_Radweg_Rund_um_Berlin_Weesow-Borgsee  Foto: David Sumser


Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. stärkt internationale Freundschaft: Sportliche Partnerschaftstreffen zwischen Deutschland und Polen

 

Bereits im dritten Jahr fanden im September die Deutsch-Polnischen Partnerschaftstreffen des Vereins „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ statt. Sie stärkten erneut die freundschaftlichen Beziehungen und den grenzüberschreitenden Austausch zwischen der Barnimer Feldmark und der polnischen Partnergemeinde Kołobrzeg. 


5. bis 7. September: Vielfältiges Programm in Blumberg 
Das diesjährige Treffen in Blumberg stand unter dem Motto des INTERREG-Programms „Baukultur erleben“ und förderte die Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Sport und regionale Entwicklung. Am Freitag begrüßte der Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. die polnischen Gäste vom Sportzentrum „Milenium Kołobrzeg“. Nach der Ankunft folgte eine Busfahrt zum Gut Hobrechtsfelde. Dort konnten die Teilnehmer eine interaktive Zeitreise durch die Geschichte der ehemaligen Rieselfeldlandschaft erleben – von der historischen Waldweide bis hin zu aktuellen Projekten der Landschaftsumwandlung. Ein Besuch im historischen Kornspeicher mit der „sprechenden“ Hute-Eiche und dem Rieselfeldmodell machte den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Das Wochenende begann am Samstag sportlich mit der Teilnahme der polnischen Gäste am traditionellen Regionalparklauf. Zum dritten Mal liefen deutsche und polnische Partner gemeinsam bei bestem Wetter durch den Lenné Park in Blumberg und stärkten so ihre Partnerschaft auf sportliche Weise.
Am Nachmittag stand eine Führung mit Bierverkostung bei der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e.G. (EBBG) auf dem Programm. Die Braugenossenschaft hat die jahrhundertealte Biertradition in Bernau wiederbelebt und produziert heute mehrere Biersorten nach eigenen Rezepturen. Die Gäste erfuhren viel über die Geschichte des Bierbrauens in Bernau und die genossenschaftliche Zusammenarbeit, die das Projekt trägt.
Am Abend ging es zum Landresort „Gut Leben“ in Birkholz. Im Hof zwischen liebevoll restaurierten Bauernhäusern mit naturnaher Ausstattung genossen alle ein gemeinsames Abendessen in einer einzigartigen Atmosphäre, die Naturverbundenheit und regionale Handwerkskunst vereint.
Zum Abschluss des Tages kehrten die Teilnehmer zurück nach Blumberg ins Regionalparkbüro, wo Lutz Hildebrand in einem Vortrag die Geschichte und Entwicklung des Bahnhofs Blumberg sowie den Umbau zum Büro des Regionalparks hielt. Am folgenden Tag traten die polnischen Gäste die Rückreise nach Kołobrzeg an.


12. bis 14. September: Sternfahrt nach Kołobrzeg 
Das Treffen fand seine Fortsetzung in Kołobrzeg, wo ein besonderes Sport- und Freizeitevent stattfand: die Sternradtour. Radfahrer aus verschiedenen Gemeinden der Region, darunter Siemyśl, Białogard, Karlino, Ustronie Morskie sowie Kołobrzeg selbst, trafen sich am städtischen Sport- und Freizeitzentrum, um mit gemeinsamen Aktivitäten ihre internationale Freundschaft zu stärken.
Die Teilnehmer starteten an unterschiedlichen Orten und radelten auf verschiedenen Routen zum gemeinsamen Ziel in Kołobrzeg. Die Teilnahme der Gäste aus dem „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ verlieh der Veranstaltung eine internationale Note und unterstrich den verbindenden Charakter des Sports über Grenzen hinweg. Bei dem Treffen in Polen waren Vertreter des Jugendclubs Ahrensfelde sowie Lehrer und Schüler aus verschiedenen Ahrensfelder Schulen dabei.
Die Sternfahrt wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A kofinanziert, das die Zusammenarbeit und Integration zwischen den Grenzregionen fördert. Trotz regnerischem Wetter genossen die Teilnehmer die fröhliche Atmosphäre beim abschließenden Sportpicknick in der Milenium-Halle.
Als Zeichen der Freundschaft überreichten die deutschen Gäste Informationsmaterial mit attraktiven Radrouten durch die Barnimer Feldmark und luden die polnischen Freunde ein, die Kulturlandschaft zu entdecken.


Vereinsvorsitzender Torsten Jeran über die Bedeutung des Treffens: 
„Die deutsch-polnische Partnerschaft ist für uns ein wertvolles Band, das weit über den kulturellen Austausch hinausgeht. Besonders freut es uns, dass auch junge Menschen aus Ahrensfelde aktiv an diesem grenzüberschreitenden Dialog teilnehmen und so die Freundschaft zwischen unseren Regionen lebendig halten. Gemeinsam schaffen wir Begegnungen, die Verständnis fördern und neue Perspektiven eröffnen. Wir werden diese jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausbauen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte und Veranstaltungen.“
 

Text: Sabine Büttner

01_Partnerschaftstreffen_Kolberg_Polnische_Teilnehmer_beim_Regionalparklauf

02_Partnerschaftstreffen_Kolberg_Besuch_Gut_Hobrechtsfelde03_Partnerschaftstreffen_Kolberg_Führung_Bernauer_Braugenossenschaft_e.G04_Partnerschaftstreffen_Kolberg_Besuch_Gut_Leben05_Partnerschaftstreffen_Kolberg_Sternfahrt_nach_Kolberg06_Logo_INTERREG_FörderungFotos: Andrea Bock, U. Czachorowska


Auswertung des Fahrradklima-Tests 2024: Ahrensfelde ist auf dem Weg – aber mit Luft nach oben

 

Im Fahrradklima-Test 2024 hat es unsere Gemeinde durch eine ausreichende Beteiligung – in unserer Region gemeinsam mit Bernau und Panketal – erneut geschafft, unter die rund 850 bewerteten kleineren Städte und Gemeinden in Deutschland zu kommen. Das zeigt: Radverkehr spielt bei uns eine Rolle. Doch die noch immer geringe Beteiligung und die Bewertung selbst zeigen auch, da ist noch Luft nach oben.


Mit einer Durchschnittsnote von 3,8 liegt Ahrensfelde erneut im oberen Mittelfeld – ausreichend, aber eben nicht gut. Die Mehrheit der Beteiligten schätzt ein: Radfahren macht grundsätzlich Freude, doch für 40 % bedeutet es auch weiterhin Stress. Hauptursachen sind dichter Autoverkehr durch unsere Lage am Berliner Stadtrand und fehlende, durchgehende Radwegeverbindungen. 


Kritisch bewertet wurden vor allem noch fehlende oder zu schmale Radwege sowie die mangelnde Räumung und Streuung im Winter. Auch die unzureichende Information und Werbung wurde überwiegend negativ wahrgenommen. Es besteht der Wunsch nach weiteren Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs.
Positiv hervorgehoben wird hingegen, dass Radfahrende als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmende anerkannt werden. Die klare Wegweisung erleichtert die Orientierung, und alle Ortszentren sind gut mit dem Fahrrad erreichbar.
 

Ein klarer Handlungsrahmen liegt bereits vor mit dem Radverkehrskonzept für die Barnimer Feldmark, unter Projekte 2021, s. u. Es bündelt alle nötigen Maßnahmen, um das Radfahren in der Region komfortabler und sicherer zu gestalten. 


Ein zentraler Baustein ist der kontinuierliche Ausbau der kommunalen Radwege, für die unsere Gemeinde selbst zuständig ist – insbesondere das Schließen bestehender Netzlücken. Ziel sollte es sein, alle Ortsteile sowie die Bus- und Bahnhaltepunkte durch separate, befestigte und damit sichere Radwege miteinander zu verbinden.


Um künftig noch gezielter auf die Bedürfnisse der Radfahrenden eingehen zu können, möchten wir mehr Einwohnerinnen und Einwohner ermutigen, ihre Meinung einzubringen. Denn je mehr Stimmen gehört werden, desto stärker kann sich die Gemeindepolitik daran orientieren. Wir werden künftig über alle Aktivitäten rund ums Fahrrad früher und umfassender informieren – von geführten Radtouren bis hin zur nächsten Teilnahme am Fahrrad-Klimatest.
Radfahren ist mehr als nur Fortbewegung: Es ist gesund, klimaschonend, unabhängig und macht einfach Spaß. Lassen Sie das Auto doch einmal stehen und nehmen Sie das Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt oder zum Besuch bei Verwandten und Bekannten. 
Gemeinsam können wir Ahrensfelde fahrradfreundlicher gestalten.


Der Fahrradklima-Test ist eine Online-Umfrage zur Zufriedenheit von Radfahrenden in Deutschland. Alle zwei Jahre wird er vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr durchgeführt.


Beim Test im Jahr 2024 konnten Teilnehmende ihre Meinung zu insgesamt 27 Fragen rund um die Bedingungen für den Radverkehr vor Ort äußern. Wir hatten darüber in der Novemberausgabe 2024 unseres Amtsblatts informiert.Die vollständigen Ergebnisse finden Sie online unter: 

https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse/
Der nächste Fahrradklima-Test findet 2026 statt.
 

Text: Manfred Geske, Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.

1_Fahrradklima-Test 2024_Feierliche_Einweihung_neuer_Radweg_Krummensee-Blumberg2_Fahrradklima-Test 2024_Richtung_Blumberg

Fotos: Sabine Büttner


Grenzenlos genießen: Kulinarik, Kultur und Natur im deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt

 

Entwicklung und Marketing grenzüberschreitender touristischer Angebote in der Euroregion Pomerania

 

Die enge deutsch-polnische Zusammenarbeit bildet das Fundament dieses kreativen Projekts, das der „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ aus Deutschland gemeinsam mit dem Kulturhaus in Ustronie Morskie realisiert hat. Zwischen dem 1. Oktober 2024 und dem 30. Juni 2025 engagierten sich die Partner aus beiden Ländern gemeinsam für die Entwicklung und das Marketing grenzüberschreitender touristischer Angebote in der Euroregion Pomerania – ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte grenzüberschreitende Kooperation.


Die enge Partnerschaft zwischen dem Regionalparkverein und polnischen den Akteuren war dabei der Schlüssel zum Erfolg: Gemeinsam organisierten und setzten sie alle Projektaktivitäten um. Mit gebündeltem Knowhow entwickelten sie vielfältige Werbemaßnahmen im Internet und erarbeiteten hochwertige, zweisprachige Publikationen. Dazu zählen ein Kalender für das Jahr 2025 mit beeindruckenden Fotos regionaler Sehenswürdigkeiten, ein ausführlicher Reiseführer für die Gemeinde Ustronie Morskie sowie ein kulinarisches Kochbuch mit dem Titel „Familien Traditionen des Geschmacks“, das bewährte Rezepte und Produkte der pommerschen Küche schmackhaft lebendig werden lässt.


Ein besonderes Highlight war das Integrationstreffen im Mai 2025 in Ustronie Morskie, bei dem die deutsch-polnische Partnerschaft erneut sichtbar wurde. Im Rahmen dieses Treffens unternahmen die Teilnehmer gemeinsam eine Radtour entlang der EuroVelo-Route nach Rusowo und nahmen an inspirierenden Koch- und Handwerksworkshops rund um das Thema Lavendel teil – ein wunderbares Symbol für die blühende Zusammenarbeit und den kulturellen Austausch zwischen den Partnern.

Blick in die Publikationen:
Malbuch - Kolorowanka do pobrania
Kulinarischer Reiseführer - Przewodnik kulinarny
Reiseführer (PL) - Przewodnik turystyczny PL

Reiseführer (DE) - Przewodnik-DE
 

Projekt-Link zur polnischen Partnerseite

Text: Sabine Büttner/Urszula Czachorowska

01_Partnerprojekt_Interreg_Fahrradtour02_Partnerprojekt_Interreg_Gemeinsamer_Ausstausch03_Partnerprojekt_Interreg_Golfturnier04_Partnerprojekt_Interreg_Fahrradtour_Logo_INTERREG_Förderung 

Fotos: Urszula Czachorowska


Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. setzt auf E-Mobilität der anderen Art

 

Der „Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ hat kürzlich die Bestätigung erhalten, dass das Kleinprojekt „Anschaffung von E-Bikes, E-Lastenrad inklusive Fahrradgarage“ erfolgreich durch das Landesamt für ländliche Entwicklung bewilligt wurde. Das Projekt wurde über die Institution Lokale Aktionsgruppe (LAG) Barnim im Rahmen des Regionalbudgets beantragt. Nun erhielt der Regionalparkverein die positve Nachricht von der LAG Barnim.

 

Im Rahmen der ersten Maßnahmen wurde ein detaillierter Zeitplan erstellt, um die verschiedenen Phasen des Projektes zu steuern und sicherzustellen, dass alle Aktivitäten rechtzeitig realisiert werden. Des Weiteren wurde eine Ex-Ante Veröffentlichung auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg durchgeführt, um die Anschaffung der geplanten Fahrradgarage auszuschreiben. Der Vergabemarktplatz ist unter der Adresse https://vergabe.brandenburg.de/vergabemarktplatz für alle Interessierten zugänglich.


Die neu angeschafften E-Bikes und das E-Lastenrad sollen vor allem dazu dienen, die Termintreue in den Gemeinden zu gewährleisten sowie Transporte im Rahmen der Landschaftspflege, des Wegeleitsystems und bei Veranstaltungen effektiv zu organisieren. Durch die Nutzung dieser modernen Mobilitätslösungen wird nicht nur der Weg zu termingebundenen Aktivitäten erleichtert, sondern auch ein Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Transportweise geleistet. Um die neuen E-Bikes und das E-Lastenrad sicher abzustellen, wird eine Doppelbox-Fahrradgarage mit Gründach angeschafft. Diese Garage bietet optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen und trägt durch ihr Gründach zusätzlich zur ökologischen Nachhaltigkeit des Projektes bei.


Mit diesem Vorhaben verfolgt der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. das Ziel, eine klimaschonende Mobilität für die Angestellten sowie weitere aktive Mitglieder des Vereins zu fördern. Die Integration von E-Mobilität in den Arbeitsalltag stellt nicht nur einen Fortschritt in Bezug auf die Nachhaltigkeit dar, sondern verbessert auch die Erreichbarkeit und Flexibilität bei der Umsetzung von Projekten und Aktivitäten im Regionalpark. Die Bewilligung für die Anschaffung von E-Bikes, E-Lastenrad und der entsprechenden Fahrradgarage markiert einen wichtigen Fortschritt für den „Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.“. Durch dieses innovative Projekt wird nicht nur die Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Umsetzung zeigt das Engagement des Vereins für nachhaltige Entwicklung und die Förderung umweltfreundlicher Transportmöglichkeiten in der Region.
 

Text: Sabine Büttner/Heike Niemeyer 

01_Projektbewilligung_e-bikes_Symbolbild Foto freepik_com Fotos: freepik.com (Symbolbild)


2024
 

Feldgehölzhecke in Börnicke feierlich eingeweiht

„Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.“ stellt erfolgreich sein Umweltschutzprojekt zum Erhalt der Biodiversität fertig


Im Rahmen des Förderprojekts „Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein“ wurde am 10. September 2024 die im Jahr 2023 neu angelegte Feldgehölzhecke in der Bernau-Börnicker Feldmark im FFH-Schutzgebiet „Börnicke“ feierlich eingeweiht.
An der Einweihungszeremonie nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Naturschutz teil, darunter Vertreter der Stadt Bernau, des Landkreis Barnim und zahlreiche engagierte Mitglieder von der „BürgerGut Börnicke e.G.“, der „Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Barnim“, der „Stiftung Naturschutzfond Brandenburg“ und dem „NABU Kreisverband Barnim e.V.“.


Die angelegte Feldgehölzhecke erstreckt sich über drei Teilabschnitte mit einer Gesamtlänge von 600 Metern und besteht aus vielfältigen heimischen Pflanzen, darunter Strauchweiden, Wildrosen, Sanddorn, Haselnüsse sowie verschiedene Obstbäume. Ein begleitender Blühstreifen, der im Hochsommer eine farbenfrohe Pracht bietet und wichtige Lebensräume für Insekten schafft, wird mit Pflanzen wie Klatschmohn, Kornblume und Natternkopf bereichert.


Die Umsetzung der Maßnahme wurde in enger Kooperation mit Ludwig Seeger und der „Bürgergut Börnicke e.G.“ vom „Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.“ realisiert. Die Kosten für die Maßnahme in Höhe von 122.000 Euro wurden zu 100 % aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)“ gefördert. Die Entwicklung der Feldgehölzhecke basiert auf einer durch dem Regionalparkverein erarbeiteten umfassenden Konzeptstudie, deren Kosten vom Landkreis Barnim getragen wurde.


Auf dem angrenzenden Gebiet der „Stiftung Naturschutzfond Brandenburg“ wird zurzeit eine Beweidungsfläche vorbereitet, welche ebenfalls von der ortsansässigen „Genossenschaft Bürgergut e.G.“ mit einer extensiven Rinderrasse bewirtschaftet werden soll. Die Hecke hat sich bereits gut entwickelt und zieht zahlreiche Vogelarten an. Regelmäßige Pflege durch eine beauftragte Garten- und Landschaftsbaufirma sorgt dafür, dass die Hecke und der Blühstreifen weiterhin gedeihen.


Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalpark Barnimer Feldmark e. V., fasste abschließend zusammen: „Dieses Naturschutzprojekt ist ein bedeutender Schritt in Richtung erhaltener Biodiversität und nachhaltigen Umweltschutz. Die Maßnahme trägt nicht nur zur Stabilisierung der örtlichen Ökosysteme bei, sondern bietet auch Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch die Förderung von einheimischen Pflanzen und eine abwechslungsreiche Flora wird die Attraktivität zur Ansiedlung für Insekten, Vögel und andere Wildtiere erhöht. Angesichts der fortschreitenden Umweltveränderungen ist der Schutz und die Förderung der Biodiversität von entscheidender Bedeutung, um ein Gleichgewicht in der Natur zu gewährleisten und die Lebensqualität für künftige Generationen in unserer Region zu sichern. Der Erfolg dieses Projekts zeigt, dass durch engagierte Zusammenarbeit von Gemeinden, Naturschutzorganisationen und Bürgern langfristige positive Effekte für unsere Umwelt erzielt werden können.“

 

Text: Sabine Büttner 

1_Einweihung_Feldgehölzhecke_Feierliche_Einweihung_mit_allen_Akteuren2_Einweihung_Feldgehölzhecke_Torsten_Jeran_bei_seiner_Einweihungsrede3_Einweihung_Feldgehölzhecke_Ansicht_Feldgehölzhecke_in_Börnicke4_Einweihung_Feldgehölzhecke_Akteure_bei_der_EinweihungsveranstaltungFotos: Sabine Büttner und Heike Niemeyer


Digitale Dorfportraits im Barnim: Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. setzt auf digitale Rundtour durch die Kulturlandschaft

Der Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. möchte mit diesem kürzlich fertiggestellten Projekt seine einzigartige Kulturlandschaft einem breiten Publikum zugänglich machen. Zwischen den Siedlungsachsen Berlin-Bernau und Berlin-Strausberg gelegen, bietet die Barnimer Feldmark zahlreiche bequem erreichbare Ausflugsmöglichkeiten für die Anwohner des Berliner Siedlungssterns und der Regionalparkregion, direkt vor den Toren Berlins.
Als engagierter Verein setzt sich der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. dafür ein, die uneingeschränkte und generationenübergreifende Erlebbarkeit dieses Freiraumes zu erhalten. Neben einer harmonischen Entwicklung der infrastrukturellen Voraussetzungen, wie zum Beispiel durch ansprechende Beschilderung der Rad- und Wanderwege, liegt der Fokus auf der Veröffentlichung von Ausflugs- und Routenempfehlungen für Naherholungssuchende und Touristen. 


Die „Digitalen Dorfportraits“ wurden in Zusammenarbeit mit einer Medienagentur und lokalen Akteuren erstellt. Der Regionalparkverein hat die Idee entwickelt und die notwendigen Förderanträge gestellt.


Dabei entstanden etwa 20 Steckbriefe, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:

  • Die Portraits werden crossmedial auf der Website des Regionalparkvereins, in den sozialen Medien sowie in Informationsflyern verfügbar sein.

  • Die präsentierten Informationen werden in einer Sprache vermittelt, die auf die verschiedenen Zielgruppen abgestimmt ist.

  • Die Portraits zeigen und unterstreichen die Vielfalt und Attraktivität der Region.

  • Statements von lokalen Akteuren geben Einblicke in die Besonderheiten und Charakteristika der jeweiligen Dörfer.

  • Hochwertige Fotoaufnahmen fangen die Schönheit und Einzigartigkeit der ausgewählten Orte ein.


„Mit den ‚Digitalen Dorfportraits‘ möchte der Regionalparkverein die Besonderheiten der Regionalparkregion Barnimer Feldmark, den Bewohnern und Besuchern präsentieren“ fasst Torsten Jeran, Vorsitzender des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., die Projektidee zusammen. „Als seit fast 30 Jahren interkommunal agierender Verein, vertreten wir die Interessen der Mitgliedskommunen und privaten Mitglieder in der Regionalparkregion. Die Portraits sind ein Beispiel für die kooperative und demokratische Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern“, führt Jeran weiter aus.


Sowohl die allgemeine Arbeit des Vereins als auch die konkrete Erarbeitung der „Digitalen Dorfportraits“ tragen dazu bei, die Vielfalt und Schönheit der Regionalparkregion einem breiten Publikum näherzubringen. 

 

Die Dorfportraits finden Sie im Internet unter: 
www.regionalpark-barnimerfeldmark.de/digitale-dorfportraits


In diesem Jahr soll die Kampagne auch über die Sozialen Medien in Einzelbeiträgen gestreut werden, um eine höhere Reichweite zu generieren.


Die Erarbeitung der „Digitalen Dorfportraits“ wurde im Rahmen des LEADER-Programmes gefördert durch die Europäische Union aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und durch das Land Brandenburg.


Text: Sabine Büttner
 

 1_Birkholz_Gutleben2_Mehrow_Dorfteich3_Werneuchen_AltstadtLogos Förderung 
Fotos: Urheber: Gröschel Branding GmbH / Rechteinhaber: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

    


2023

Sanierung des Haussees Krummensee: Machbarkeitsstudie für nachhaltige Sanierung durch Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. wird vorgestellt

Krummensee, 30.11.2023 – Die Anwohner von Krummensee beobachten bereits seit Jahren mit wachsender Besorgnis die fortlaufende Verschlechterung der Wasserqualität ihres Haussees. Um dieser Verringerung der ökologischen Qualität entgegenzuwirken und konkrete Lösungen zu finden, wurde eine umfassende Machbarkeitsstudie in Auftrag an den Regionalparkverein gegeben.
Diese hat ergeben, dass der Haussee eindeutige Anzeichen einer zunehmenden Verlandung aufweist, begleitet von einer drastischen Vermehrung von Wasserpflanzen und Algen. Die aktuelle Wasserfläche beträgt nur noch 5,2 Hektar mit einer maximalen Tiefe von zwei Metern, im Vergleich zu den ursprünglichen neun Hektar und vier Metern Tiefe.


Um eine nachhaltige Lösung zu finden, zielt diese Studie darauf ab, die hydromorphologischen Bedingungen des Sees zu verbessern und die Nährstoffzufuhr aus agrarischen Aktivitäten zu reduzieren. Auch die Zulaufsituation aus dem Hohen Graben und dem nördlichen Verlandungsbereich wurde eingehend analysiert.


Die Bürger und Anwohner zum Haussee Krummensee dürfen also hoffen, dass diese Untersuchung nicht nur als Grundlage für weitere Sanierungsmaßnahmen dient, sondern auch dazu beiträgt, zusätzliche Fördermittel zu gewinnen. Das Projekt für die Erstellung der Machbarkeitsstudie wird durch die ELER-Förderung gemäß Gewässerrichtlinie finanziell unterstützt.


Gewässer sind schützenswert, sie gehören zu unserer Umwelt und dienen ebenfalls dem Naturschutz


In der Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Wirkkomponenten analysiert, um Lösungen zur Verbesserung der Wasserqualität und zur Wiederbelebung der wassergebundenen Flora und Fauna aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem See selbst, sondern auch auf den Ursachen der Nährstoffeinträge. Das langfristige Ziel ist die Wiederherstellung eines guten ökologischen Zustands gemäß den Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.


Die Studie wird außerdem die Auswirkungen des aus dem Haussee abfließenden nährstoffreichen Wassers auf das Fließsystem Neunhagener Mühlenfließ/Erpe sowie mögliche nachhaltige Maßnahmen zur Sanierung des Haussees im Sinne des GEK untersuchen. Hydromorphologische Bedingungen sollen verbessert und potenzielle Quellen von Nährstoffanreicherungen identifiziert werden.


Hoffen auf weitere Maßnahmen und Fördermittel für den Haussee Krummensee


Alle Beteiligten hoffen nun, dass die Machbarkeitsstudie nicht nur als Analyseinstrument, sondern auch als Grundlage für weitere investive Maßnahmen dient.  


Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. wird das Konzept, die Ergebnisse der Studie im Frühjahr 2024  in einer Präsentation vorstellen. 

 

 1_Haussee_Krummensee Foto: Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.

 

Gefördert durch: Logo_Eler 

 

 

 

    


 

Umsetzung des Leitbildes für die Landschaft in der
Barnimer Feldmark

 

Die Barnimer Feldmark hat viel zu bieten, vor allem stadtnahe Landschaft. Vor allem für die Bewohner ist das ein wichtiger Pluspunkt an Lebensqualität, aber auch Besucher wissen die zusammenhängenden weitläufigen Räume zu schätzen. In Zeiten von Wachstum und Verdichtung lohnt der Blick auf besonders wertvolle Teilgebiete und auf die Möglichkeiten, die Landschaft in den Außenbereichen der Kommunen zu gestalten.
Unser Verein hat dafür das Leitbild für die Landschaft der Barnimer Feldmark genauer untersetzt. Dazu wurden die Handlungsfelder aus dem Leitbild genauer auf die Flächen übertragen und Maßnahmen zur Umsetzung vorgeschlagen.

Zudem wurden alle Flächen der Barnimer Feldmark anhand von Schutzgütern in sogenannten Kacheln von 2 x 2km bewertet. So wurden landschaftliche Teilgebiete identifiziert, die besonders schutzwürdig sind auch ohne gesetzlichen Schutzstatus.

Vielen Dank an die Stadt Werneuchen, die Gemeinde Ahrensfelde und die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg für die finanzielle Unterstützung und an Frau Julia Bobertz von der trias Planungsgruppe für die kreative und fachlich fundierte Umsetzung!

 

1.Leitbild_Handlungsfelder

Grafik: Dachverband der Regionalparks in Brandenburg und Berlin e. V.

2.Kacheln_Teilgebiete_BF

Grafik: Regionalpark Barnimer Feldmark e. V.

 

    


Von der Hand in den Mund – Obst am Wegesrand

in der Barnimer Feldmark

 

Alljährlich richtet Kulturland Brandenburg ein Themenjahr aus, um den Bewohner:innen und ihren Gästen das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt des Landes Brandenburg näher zu bringen. Im Jahr 2022 war das Thema „Lebenskunst“: Was bringt das Land und was bringen die Menschen mit sich, damit diese Kunst gelingt? Was bieten die Seen und Felder, die Wiesen und Wälder, um hier glücklich zu sein?

 

Wir finden, Streuobst - also in unserer Region eher wegebegleitende Pflanzungen - ist definitiv ein Beitrag zur Lebenskunst im Regionalpark Barnimer Feldmark! Und wir haben uns in einem Projekt diesem Thema gewidmet. Neben der Erfassung der Bestände und Empfehlungen zu Nachpflanzungen gibt es nun Vorschläge für Touren zu Fuß und per Rad, Hinweise zu Pflege und ein Faltblatt zum Thema.

 

Wir bedanken uns bei Kulturland Brandenburg und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim für die Finanzierung des Vorhabens sowie beim Europäischen Institut für Politik, Regional- und Zeitgeschichte e.V. für die tatkräftige Unterstützung. Die Ergebnisse finden Sie hier:

 

       (ca. 3,4 MB)

 

 

 

 

Streuobstwiese_Börnicke

 

Kirschallee_Willmersdorf

 

Neupflanzung_Wegendorf

Fotos: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

 


2021

 

Radverkehrskonzept für die Barnimer Feldmark

 

Die Barnimer Feldmark ist eine weitläufige Landschaft mit einem dichten Wegenetz. So bietet es sich an, sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Auch Alltagswege sind häufig entspannter mit dem Rad zu erledigen. Zudem ist diese Art der Mobilität klimafreundlich und erhöht nicht das ohnehin starke Verkehrsaufkommen.

 

Voraussetzung für mehr Radverkehr ist die Nutzbarkeit der Wege. In der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes für den Regionalpark Barnimer Feldmark 2021 (auf Basis des Konzeptes von 2011) wurde das Radwegenetz noch einmal analysiert und aktuelle Empfehlungen für Lückenschlüsse erarbeitet. Diese sind einzeln in Kartenausschnitten dargestellt, die Quelle der Kartengrundlage ist openstreetmap.org. Der Entwurf vom Sommer 2021 wurde nach Rücksprache mit den Kommunen und weiteren Akteuren aktualisiert, die darin enthaltenen Dateien und Kartenausschnitte dürfen nicht mehr genutzt werden.

 

Im Folgenden finden Sie zum einen das Gesamtkonzept mit allen vollständigen Anlagen sowie eine Aufschlüsselung für die einzelnen Kommunen. So können die Links und Dateien digital weitergegeben werden, z.B. in Vorbereitung von Beschlüssen. Das Radverkehrskonzept ist als Grundlage für die Planung von Maßnahmen zu verstehen und auch für die Beantragung geeigneter Fördermittel durch die Kommunen. Wir empfehlen das Einbringen des Konzeptes als Beschlussvorlage in die kommunalen Entscheidungsgremien.

 

Radfaher auf dem verlängertern Hausvaterweg

 

Landschaft und Radweg bei Seefeld

Fotos: Lutz Weigelt

 

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.  Das Projekt ist Teil des Entwicklungskonzeptes der Barnimer Feldmark und wurde finanziell unterstützt durch die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg.

 

Hier können Sie die finale Version des Radverkehrskonzepts für die Barnimer Feldmark herunterladen. 

 

 

Textteil inklusve Anlagen als ZIP-Datei für ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeinsam gegen COVID-19

 

Im Rahmen unserer deutsch-polnischen Partnerschaft mit der Stadt Kołobrzeg werden im Jahr 2021 zwei Projekte zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie durchgeführt. Beteiligt ist auch das städtische Sport- und  Erholungszentrum in Kołobrzeg (MOSiR). Gefördert werden die Projekte über das europäische Förderprogramm Interreg VA.

 

Einblick in eines der Projekte

 

Projektnummer: FKP 0353-21-C

Durchführungszeitraum: 12.04.2021 bis 28.01.2022

 

Zur Festigung der Freundschaft der beteiligten Partner wurden Videokonferenzen durchgeführt. Dafür notwendige Technik konnte mit Hilfe von Projektmitteln beschafft werden. Unter anderem wurden fahrradtouristische Produkte entwickelt, welche die Partner miteinander verbinden. Des Weiteren wurde eine Kooperation zwischen einer Schule der Stadt Kołobrzeg und der Docemus Schule in Blumberg sowie der Jugendarbeit Ahrensfelde initiiert, welche in Zukunft durch Jugendaustausche und andere gemeinsame Projekte mit Leben gefüllt werden soll.

 

Die Arbeit der beteiligten Partner wurde zudem durch Hygienekonzepte, Infomaterialien zum SARS-CoV-2-Erreger sowie den mehrfachen Austausch zu den Entwicklungen der Krise den Umständen der Pandemie angepasst.

 

Weitere Informationen zu den Projekten sind auf der Website unseres Partners zu finden: https://sport.kolobrzeg.pl/projekty-unijne

 

Videokonferenz_3

 

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Kołobrzeg

 

Videokonferenz_2

 

Videokonferenz_1

Fotos: David Sumser / Siglinde Stöllger (Videokonferenz)

 


Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes für den Regionalpark Barnimer Feldmark

 

Mit der Fortschreibung des Regionalpark-Entwicklungskonzepts sollen die Zukunftsthemen der Region erfasst werden. Damit verbundene Entwicklungsziele und Maßnahmen für die Barnimer Feldmark werden entwickelt und zusammengetragen. Im Fokus stehen die fünf sogenannten Themenländer (Handlungsfelder) Klima, Wasser, Erzeuger:innen, Technologisierung sowie Wohlfühlen von Mensch und Natur. Im Rahmen der Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes wird auch das 2011 erarbeitete und beschlossene regionale Radwegekonzept aktualisiert.

 

Im Auftrag des Regionalparkvereins realisiert das Europäische Institut für Politik- Regional- und Zeitgeschichte e.V. die Fortschreibung des Konzepts, bei der verschiedenen regionalen Akteur:innen die Möglichkeit gegeben werden soll, an der Erarbeitung und später auch an der Umsetzung mitzuwirken. Ein Entwicklungskonzept ist dabei ein informelles Instrument der Regionalplanung. Das heißt, es entfaltet keine direkte rechtliche Wirkung, kann aber Orientierung und neue Impulse für die Entwicklung der Region geben.

Pinwand auf einem der Beteiligungs-Workshops zur Fortschreibung des Konzepts

 

RPBF_Logo_horizontal_mit_Webadresse

Foto: David Sumser

 



2020

 

Konzepterarbeitung Heckenprojekt Bernauer Feldflur

 

In Kooperation mit der Bürgergut Börnicke e.G. untersucht der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. als Projektträger verschiedene Möglichkeiten Feldhecken in ausgeräumten Bereichen der Feldmark zu etablieren. Diese sollen Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen bieten und das Landschaftsbild verschönern.

 

Genauer unter die Lupe genommen werden dabei Standorte im FFH-Gebiet Börnicke und östlich von Bernau - Nibelungen. Ziel ist es ein mit Landeigentümer:innen und -Nutzer:innen abgestimmtes Konzept zu erarbeiten, auf dessen Grundlage Fördermittel zur Pflanzung der Hecke beantragt werden können. Die Konzepterarbeitung wird durch den Landkreis Barnim finanziell gefördert.

Ausgeräumte Feldflur bei Bernau Nibelungen (Fotograf: David Sumser)

Foto: David Sumser

 



2019 

 

Rundweg Schwanebeck

 

Auf Anregung des Ortsbeirates Schwanebeck hat die Gemeindevertretung Panketal im Herbst 2018 beschlossen, dass eine Konzeption für einen Rundweg um Schwanebeck erarbeitet werden soll.

 

Als Neumitglied im Regionalparkverein wird die Gemeinde Panketal bei der Entwicklung dieser Konzeption von uns unterstützt. Im Rahmen der Konzepterstellung sollen Vorschläge für den Wegeverlauf sowie für die Art und die Ausstattung des Weges erarbeitet werden. Dabei wird besonderen Wert darauf gelegt, die Akteure vor Ort einzubeziehen.

 

Ein Bericht zum Konzept sowie das Konzept als Download finden Sie hier.

Böschung an L200

Foto: David Sumser

 



2017

 

Faule Wiesen

 

Das Naturschutzgebiet „Faule Wiesen“ im Ortsteil Schönow der Stadt Bernau bei Berlin umfasst über 30ha, ein großer Teil davon auf privatem Eigentum. Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. hat ab dem Jahr 2017 die Trägerschaft für die Pflege ausgewählter Anteile übernommen und unterstützt damit die zuständige Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Barnim e.V. sowie die fleißigen ehrenamtlichen Engagierten aus dem Ortsteil Schönow. Vorerst geht es um die Eindämmung des Neophyten Fallopia japonica (Japanischer Staudenknöterich ) und die Pflege der Orchideenwiese im nördlichen Teil des NSG. Dabei wird der Verein tatkräftig unterstützt vom Forst- und Kommunaldienstleister Schubart aus Lanke.

 

Faule_Wiesen

Foto: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Vorbereitende Untersuchungen zur Revitalisierung von Söllen im FFH-Gebiet Börnicke. Der Landkreis Barnim fördert dieses Projekt mit  80%.

 

(Durchführungszeitraum: 20.06.2017 bis 31.12.2017)

In diesem Projekt wurde die Darstellung der Bedeutung vorhandener Sölle für den

Naturraum des Barnim unter ökologischen Gesichtspunkten  zusammengefasst

Eine Darstellung der gegenwärtigen Situation wurde  in einer Recherche nach meteorologischer Daten und Klimaprognosen erarbeitet.

Projektziel:

Handlungsempfehlung zur inhaltlichen Ausführung der Antragstellung auf Fördermittel (LEADER)  sowie für die Umsetzung der   Maßnahmen einschließlich Richtlinienzuordnung herauszuarbeiten.

 

Soll_BörnickeFoto: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 



2016

 

Leader-Projekt: Sanierung Gutspark Tiefensee

 

Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. hat als Kooperationspartner der Stadt Werneuchen zwischen 2016 und 2017 ein Leader-Projekt zur Sanierung des über die Jahre verwilderten Gutspark Tiefensee begleitet. Es ist ein Kleinod in Tiefensee wieder hergestellt worden. Am 02.08.2017 wurde der Gutspark feierlich eröffnet und den Bürgern übergeben.

 

Park

Foto: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Leader-Projekt: Regionalmarketing für die Barnimer Feldmark unter Nutzung digitaler Medien

 

Um die Barnimer Feldmark über Nutzung moderner Medien als Naherholungs- und Lebensraum bekannter und attraktiver zu machen, hat der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. ein Leader-Projekt zum Thema Digitales Regionalmarketing in Auftrag gegeben. Das Projekt wurde von der team red Deutschland GmbH zwischen 2016 und 2017 durchgeführt. Zu den Produktergebnissen gehören u.a.:

  • neue Rad- und Wandertouren, die beim digitalen Tourenplaner komoot und auf der Regionalpark-Homepage veröffentlicht wurden

  • ein Leitfaden zur Website & Social Media sowie zur Pressearbeit

  • professionelle Fotos der Barnimer Feldmark

 

Projekt: 1000 Kopfweiden Altlandsberg (gefördert durch die UNB Märkisch Oderland und die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg)

 

Um die typischen Kopfweiden um die Stadt Altlandsberg zu erhalten, hat der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. in Kooperation mit der Stadt Altlandsberg das Projekt „1000 Kopfweiden Altlandsberg“ initiiert.

Der NABU unterstützt das Projekt mit Hinweisen und steht mit Rat und Tat zur Seite. Von 2016 bis 2018 werden nun Pflegemaßnahmen durchgeführt. Auch den Eigentümern und Nutzern der Flächen sei hiermit ein Dank ausgesprochen.

Wir bedanken uns bei den Fördermittelgebern dem NaturSchutzFonds Brandenburg und der Unteren Naturschutzbehörde MOL. Ohne diese Förderung wäre dieses Projekt nicht zu realisieren gewesen.

 

Kopfweiden_Altlandsberg

Foto: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Leader-Projekt: Entwicklung eines Maßnahmenplans zur Steigerung des Erlebniswertes im Regionalpark Barnimer Feldmark

 

Aus den Konzepten der letzten Jahre zu Themen wie Wandern, Radfahren und Landschaftspflege sollten die notwendigen Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung der tagestouristischen Attraktivität der Region abgeleitet werden. Dazu gehörten u.a. Empfehlungen für Rad- und Wanderwege zur Aufnahme in thematische Tagestouren sowie zur Ausweisung von Landschaftsgestaltungselementen am Wegesrand, Infotafeln, Lehrpfade etc. Im vom Regionalpark ausgeschriebenen und vom Europäischen Institut für Politik-, Regional- und Zeitgeschichte e.V. durchgeführten Leader-Projekt wurde ein Maßnahmeplan mit Handlungsempfehlungen für die Kommunen, Prioritäten und Finanzbedarf erstellt. Die vorhandenen Wanderwege wurden hierbei mit berücksichtigt.

 

Konzept für Verleih- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Fahrzeuge im Landkreis Barnim - Standortpotenziale und Entwicklung adäquater Angebote für Pendler und Besucher der Region Barnimer Feldmark (gefördert durch das BMVI)

 

Mit der Erstellung eines Konzeptes für Verleih- und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge soll eine neue, nachhaltige Möglichkeit der Mobilität für die Besucher und Bewohner der Region geschaffen werden. Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. hat das vom Bund geförderte Projekt initiiert und mit der Durchführung die team red Deutschland GmbH beauftragt. Bis Ende 2017 wurden neben einer Bedarfsanalyse Standortplanungen vorgenommen sowie Betreiberkonzept, Dienstleistungs- und Vermarktungskonzept erstellt.

 

Eröffnung_E-Mobilität

Foto: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung – Zusatzjobs nach § 16 Abs. 3 Satz 2 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB III) in Zusammenarbeit mit dem Job Center Barnim und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e. V. sowie mit den Kommunen

 

In den Jahren 2015, 2016 und 2017  wurde in den Tafelgärten Tiefensee und Blumberg Obst und Gemüse hergestellt und zur Bernauer Tafel geliefert. Unter dem Motto „Gesunde Ernährung“ stellten die Teilnehmer/innen der Maßnahmen ein vielseitiges Sortiment von Salaten, Kräutern, verschiedenes Gemüse und Obst zusammen, welches frisch an die Bernauer Tafel geliefert werden konnte.  Auch vergessene Gemüsesorten, wie Mangold konnte angeboten werden.



2015

 

Leader-Projekt: Moderiertes Konzept für den „Stienitzpark“ in Werneuchen

 

Über ein Leader-Projekt beauftragte der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. das Büro für Landschaftsarchitektur & Landschaftsplanung S. Hasselbach aus Wandlitz, ein moderiertes Konzept zur Aufwertung der Grünflächen am Stienitzfließ im Stadtzentrum Werneuchens zu erarbeiten. In die Konzepterstellung sind Ergebnisse aus Interviews, Befragungen und einem Anwohner-Workshop eingeflossen. Das Konzept wurde am 13.08.2015 von der Stadtverordnetenversammlung Werneuchen beschlossen als Voraussetzung für einen generationsübergreifenden Aktiv- und Erholungspark.

Das Konzept wurde auf der Homepage der Stadt Werneuchen veröffentlicht (siehe Link im Bild).

 

Konzept_StienitzparkBild: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Projekt: Erarbeitung eines umsetzungsfähigen Modells zur Landschaftspflege im Teilraum Barnimer Feldmark (gefördert durch den Landkreis Barnim)

 

Im Rahmen des Projektes wurden konzeptionelle Überlegungen zur systematischen Landschaftspflege in einem aktiven Pflegezusammenschluss auf tragfähiger wirtschaftlicher Basis angestellt. In der Durchführungsphase wurden die differenzierten Zuständigkeiten im Bereich der Landschaftspflege geklärt, verschiedene Betriebsmodelle bezüglich ihrer Tauglichkeit im Projektgebiet abgewogen, Pflegeaktivitäten und –bedarfe in der Barnimer Feldmark über Interviews mit kommunalen Vertretern, Landwirten und weiteren Akteuren erfasst, ein Pflegeplan mit Pflegekarte erarbeitet und Handlungsempfehlungen für die Region gegeben.

 

Masterarbeit: Evaluierung des Regionalparks Barnimer Feldmark in Bezug auf das Ziel der Stärkung der regionalen Identität

 

In Zusammenarbeit mit dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. wurde zwischen 2014 und 2015 eine Abschlussarbeit zum Thema regionale Identität im Geographie-Masterstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin angefertigt. Über öffentliche Befragungen, Experteninterviews und eine Analyse der Öffentlichkeitsarbeit hat sich herausgestellt, dass die Barnimer Feldmark als Landschaftsraum wahrgenommen wird, der Ruhe und Erholung bietet und insgesamt ein positives Image aufweist. Darüber hinaus wurden Verbesserungspotentiale für die Region herausgearbeitet.

(Download der Präsentation zur Masterarbeit von Ulrike Peltz im Bild)

 

Vortrag_MasterarbeitBild: Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

 

Mitwirkung an der Bewerbung zum Stadt-Umland-Wettbewerb der Stadt Bernau bei Berlin

 

Ein Verbund aus 4 Kommunen mit dem Leadpartner Bernau bei Berlin hat unter dem Titel „Metropole und Naturraum - Regionalentwicklung im Niederbarnim“ eine erfolgreiche Bewerbung zum Stadt-Umland-Wettbewerb eingereicht. Gleichzeitig wurde mit den Inhalten das Mittelbereichskonzept erstellt mit Entwicklungszielen und Maßnahmen u.a. für die Entwicklung und Stärkung des Mittelbereichs. Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. steuerte zahlreiche Projektideen zur Entwicklung der Kulturlandschaft und Naherholung bei.

 

Entwicklungs- und Nutzungskonzept für den ehemaligen Gutspark Hirschfelde

 

Im Rahmen dieses EU-geförderten INTERREG-IVa-Projektes "Weiterentwicklung und touristische Vermarktung erhaltenswerter Landschaftsparks – Vernetzte Akteure in der Europaregion Pomerania“ wurde für den Gutspark Hirschfelde ein Entwicklungs- und Nutzungskonzept erarbeitet und im Dezember 2014 öffentlich präsentiert.

Dokument-Download Entwicklungs- und Nutzungskonzept für den ehemaligen Gutspark Hirschfelde [PDF, 4.9MB]

 

Projekt „Weiterentwicklung und touristische Vermarktung erhaltenswerter Landschaftsparks – Vernetzte Akteure in der Europaregion Pomerania“

 

Im Rahmen eines deutsch-polnischen INTERREG4a-Projektes wurden vom Regionalpark Barnimer Feldmark e.V., der Stadt Werneuchen sowie den Gemeinden Ahrensfelde und Ustronie Morskie umfangreiche Investitionsarbeiten in drei Landschaftsparks realisiert. Wege wurden neu gebaut, ein Festplatz errichtet, Informationstafeln und eine dreisprachige Internetseite (www.pomeraniaparks.info) erstellt.

 

"Revitalisierung des kommunalen Streuobstes im Regionalpark Barnimer Feldmark" 
"Eine Gruppe von Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) hat im Masterstudiengang Regionalentwicklung und Naturschutz eine Arbeit zur "Revitalisierung des kommunalen Streuobstes im Regionalpark Barnimer Feldmark" verfasst.
Der Regionalpark war dabei der Praxispartner.
Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme ging es um die Sicht auf das Potenzial und die Pflege von Obstbäumen beispielsweise an touristisch genutzten Wegen.
Dokument-Download Auszug aus dem Projektbericht [PDF, 1.3MB]



2014
 

"Konzeption zum aktiven Baumschutz im Teilraum Barnimer Feldmark"

 

Das Konzept gilt als Leitbild für die Landschaftsentwicklung in der Regionalparkregion Barnimer Feldmark und gibt praktische Handlungsempfehlungen.

Es wurde im Auftrag des Landkreises Barnim erstellt und geht auf eine Initiative der AG Baumschutz im Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft zurück.

 

Dokument-Download  Baumschutzkonzeption Aktiver Baumschutz in der Barnimer Feldmark [PDF, 1.6MB]

Dokument-Download Hinweise für Investoren

Dokument-Download Hinweise für privat Garten

Dokument-Download Kriterien für Baumpflanzungen


2013


Radfernweg "RUND UM BERLIN" - Defizitanalyse des Streckenabschnittes im Landkreis Barnim mit resultierenden Handlungsempfehlungen und Kostenschätzungen.


2012/2013


Beschäftigungsprojekt: "Aufbau einer Wertschöpfungskette zur Bereitstellung energetischer Rohstoffe für die Erzeugung erneuerbarer Energien durch Heranführung und Qualifizierung Langzeitarbeitsloser an die dafür notwendigen Tätigkeiten".


2012


Flyerfamilie Radwandern in der Barnimer Feldmark, Wandern in und um Bernau/Börnicke, Blumberg und im Gamengrund, in Deutsch, Russisch und Englisch.


Dokument-Download  Radwanderflyer dt. [PDF, 2.4MB] 
Dokument-Download  Wanderflyer dt.   Gamengrund [PDF, 1.7MB]       Bernau-Börnicke [PDF, 1.9MB]       Blumberg [PDF, 1.9MB]


2011


Radwegekonzept für den Regionalpark Barnimer Feldmark als Basis für den künftigen Radwegebau (Lückenschlüsse), der Beschilderung (Knotenpunktwegführung) sowie des Radwegmarketings (Karten und Flyer).


Dokument-Download  Das Radwegekonzept [PFD, 944KB]       Anhang zum Radwegekonzept [PFD, 1.1MB]
Dokument-Download  Die vorhandenen Radwege [PFD, 3.9MB]       Die notwendigen Lückenschlüsse [PFD, 3.9MB]