Tempelfelde

ist ein Ortsteil der Gemeinde Sydower Fließ im Landkreis Barnim (Brandenburg) mit ca. 400 Einwohnern.

 

Erstmals urkundlich erwähnt wird Tempelfelde im Landbuch Karls IV. von 1375. Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht bekannt. Die Ortsgründung wird mit dem Templerorden in Verbindung gebracht, was urkundlich jedoch nicht belegt werden kann. Bemerkenswert ist ein 1925 entdecktes Urnenfeld in Richtung Grüntal und Urnenscherbenfunde im Bereich der Rotpfuhlberge.

 

Der Ort entstand entlang einer Straße, die zur Besiedlung des Raumes östlich der Oder genutzt wurde (in der Form eines Straßenangerdorfes). Zentrum des Ortes bildet der Bereich mit der mittelalterlichen Kirche. Den Angerbereich zwischen Grüntaler Straße und Lindenstraße prägen noch heute große landwirtschaftliche Gehöfte.

 

Seit dem 17.Oktober 2012 befindet sich in der Kirche von Tempelfelde eine Gedenktafel zu Ehren von Gräfin Sophie Juliane Friederike von Dönhoff, die von 1805 bis zu ihrem Tod in Beerbaum ein Gut besessen hatte, zu dem auch die Dörfer Tempelfelde und Gratze (Landkreis Märkisch-Oderland) gehört hatten. Geehrt wurde sie wegen ihres sozialen und agrarreformerischen Engagements.

 

Am 27. September 1998 wurde Tempelfelde mit der Gemeinde Grüntal zur Gemeinde Sydower Fließ vereinigt.

 

In Tempelfelde steht die größte Windenergieanlage (Windkraftpark) des Landes Brandenburg, die bis in den Nachbarort Willmersdorf hineinreicht.

 

 

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