Schönfeld

Schönfeld KircheFoto: Lutz Weigelt

 

  • Die erste urkundliche Erwähnung als „Sconenvelde“ („Schönes Feld“) ist auf den 10. Januar 1335 datiert. Der Brandenburgische Markgraf Ludwig versichert hierin als Bischof dem Kloster Chorin die zustehende Zehnthebung in all ihren Besitzungen, darunter mit 6 Hufen (ca. 45 ha) das Angerdorf Sconenvelde.

 

  • Auch im Brandenburgischen Landbuch Kaiser Karl IV. von 1375 wurde die Abgabenpflicht in gleicher Höhe benannt. Die Abgaben von 104 Hufen verteilten sich laut Verzeichnis auf 10 verschiedene Besitzer, so auch etwa 20% an Otto von Pfuel und seine Vettern.

 

  • 1441 gehörte eine Hälfte des Ortes der Familie von Arnim und die andere der Familie Holzendorf. Als Pfarrlehn-Besitzer „samt aller Gerechtigkeiten„ wurde 1595 ein Dietrich von Holzendorf (auf Sydow) auch im Biesenthaler Amtserbregister genannt. Dieses Verhältnis blieb bis zu Beginn des 19. Jh. unverändert.

 

  • Der Dreißigjährige Krieg brachte den Dorfbewohnern schwere Zeiten. Ein Kriegsschädenprotokoll von 1634 stellte umfangreiche Kontributionsquittungen sowie 62 wüst gelegene Hufen fest. 10 Jahre später lebten nur noch 5 Bauern hier.

 

 

 

 

 

 

Schönfeld Dorfteich

Foto: Lutz Weigelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quelle: 3-teiliges Informationstafelsystem / Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.