Eiche

Eiche DorfkircheFoto: Von Christian Liebscher (Platte) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org

 

  • Eiche wurde 1375 urkundlich erstmals im Register des Karolinischen Landbuches der Mark Brandenburg mit einer Größe von 44 Hufen (ca. 337 ha) als Brederecke und 1450 als Breydereyke erwähnt.

 

  • Der Name „Eiche“ selbst tauchte erst 1541 auf. Die Ansiedlung erfolgte als typisches Winkelangerdorf.

 

  • Nach markgräflichen und kurfürstlichen Eigentümern bzw. Lehnsherren herrschten im Laufe der Jahrhunderte verschiedene der in der Gegend reichsten Adelsfamilien, wie z.B. die „von Krummensee“ im 16. Jh. oder die des „Geheimen Rat“ und späteren Kanzler „von Löben“, in dessen weiblicher Erb- und Generationsfolge für über wo Jahre die „von Canitz“ und später die „von Schulenburg“ folgten.

 

 

 

 

 

  • 1914 wird in Eiche der elektrische Strom gelegt. 1927 und 1930 kam es zu einer wesentlichen Ortserweiterung, als nach Verkauf von „Hoheneiche“, die Parzellierung erfolgte bzw. Eiche Süd A und B entstanden. 1934 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.

 

  • 1946 werden entsprechend dem Gesetz über die Bodenreform 116 ha an Landarbeiter, landlose Bauern, Kleinpächter oder Umsiedler aufgeteilt.

 

  • Noch 1950 schaltet der damalige Nachtwächter allabendlich die Straßenbeleuchtung ein und bläst das „Feuerhorn“.

 

 

Hoheneiche Blick Richtung MarzahnFoto: Lutz Weigelt

 

 

 

 

 

 

 

 

www.ahrensfelde.de

 

Quelle: 3-teiliges Informationstafelsystem / Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.